Fass-Obstschale

Als ich auf ein altes Bierfass gestoßen bin, hatte ich sofort die Idee, eine Obstschale daraus zu fertigen.

Das Fass war innen gepicht (= mit Pech ausgekleidet, um es abzudichten). Ich habe erst versucht, das Pech komplett wegzubekommen, bin aber kläglich gescheitert. Pech ist wirklich zäh. Deshalb habe ich die gröbsten Reste mit einer Spachtel entfernt und das restliche Pech mit einem Heißluftfön* geschmolzen. Das Ergebnis war eine einmalige glänzende Oberfläche, mit der ich auch happy bin.

Für die Verbindung der einzelnen Fassdauben habe ich Nägel an beiden Seiten angespitzt, vorgebohrt und die Dauben dann zusammengeklopft.

Es war mein erstes Kreativ-Projekt, das ich mit einem Fass gemacht habe und mich hat seither die Begeisterung gepackt.

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Weinfass-Schlüsselbrett

Mein persönliches Highlight ist dieses Schlüsselbrett aus der Fassdaube eines Rotwein-Fasses. Ich habe das Holz gesäubert, abgeschliffen und anschließend die Haken für die Schlüssel angebracht.  Der Abstand der Haken ist perfekt für unsere Schlüssel und die Ablage ist genau breit genug für Handys, Geldbeutel, etc.. Zur Befestigung habe ich einfach zwei Bohrungen durch das Holz gemacht und es mit Zimmermannsschrauben befestigt.

Schlüsselbrett aus einer Rotweinfassdaube

Ich bin mittlerweile in die Produktion dieser Schlüsselbretter gegangen. Es gibt sie in verschiedenen Breiten.

Sie können hier käuflich erworben werden.

Weinfass-Uhr

Auf der Suche nach einer schlanken Uhr für meine Küche kam mir die Idee, aus einem ausrangierten Rotwein-Fass selbst diese Uhr zu bauen. Ich wollte unbedingt den Charakter der Fassdaube erhalten, so dass man noch die Abdrücke der Fassringe sieht. Deshalb habe ich die Daube nur vorsichtig nass abgebürstet und mit feinem Schleifpapier leicht abgeschliffen. Ich habe ein einfaches Uhrwerk* in meinem Wunschdesign gekauft. Ich habe die maximal verfügbare Schaftlänge gewählt.

Die Schwierigkeit bestand nun darin, dass die Fassdaube dennoch dicker als die Schaftlänge des Uhrwerks war (ich habe kein ausreichend langes gefunden). Deshalb habe ich mit einem Forstnerbohrer im Bereich des Uhrwerks vorsichtig Holz abgetragen, so lange bis der Stift passte. Das Uhrwerk habe ich mit Klebeband fixiert (einfach, man sieht es nicht und die Batterie ist nach wie vor leicht zu wechseln).

Für Ziffern habe ich mir eine Schriftart in Word in meiner Wunschgröße ausgedruckt, auf das Holz übertragen und mit Ölfarbe nachgemalt (Achtung: wenn euer Holz zu neu oder einheitlich ist, sieht man wahrscheinlich den Ölrand stark. Bei meiner Fassdaube geht der Rand in der Schattierung des Holzes unter).

Für die Wandbefestigung habe ich die Daube mit einer Bohrung versehen und in die Wand einen Haken gebohrt. So ist die Befestigung von vorne nicht zu sehen und die Daube liegt so nah wie möglich an der Wand an.

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