Saftiges Dinkelkörnerbrot

Dieses Brot ist saftig und man kann es wahlweise in einer Kastenform oder ohne Form backen. Das Rezept ergibt zwei kleine Brote (à ca. 750 g).

Das Rezept ist eine Anlehnung an ein Brot aus diesem Brotbackbuch*, ich habe es an unsere Vorlieben angepasst (kein Weizenmehl, keine frische Hefe).

  • Für den Sauerteig:
  • 75 g Sauerteigansatz (flüssig oder selbstgezogen)
  • 100 mL Wasser
  • 100 g Roggenmehl
  • Für die Körnereinlage:
  • 200 g Dinkelkörner
  • 400 mL Wasser
  • Für den Teig:
  • 1,5 Pkch. Trockenhefe
  • 400 mL Wasser
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 15 g Salz

Am Vortag für den Sauerteig den Sauerteigansatz in Wasser lösen und das Mehl unterrühren. Zugedeckt über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen. Die Dinkelkörner mit dem Wasser aufkochen, 10 min köcheln und über Nacht quellen lassen.

Am Backtag die Trockenhefe in Wasser lösen, den Sauerteig dazu und mit Mehl und Salz verkneten (das mache ich mit der Küchenmaschine). Anschließend die Dinkelkörner abgießen und unterkneten. Falls der Sauerteig selbstgezogen war: nicht vergessen, etwas Teig für das nächste Brot abzunehmen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und 30 min abgedeckt ruhen lassen. Dann halbieren, jedes in Form bringen und auf ein Backblech mit Backpapier oder in eine gefettete Kastenform legen und nochmals 30 min ruhen lassen. Währenddessen den Backofen mit einer ofenfesten Schale Wasser vorheizen. Durch den Dampf wird die Kruste schöner.

20 min bei 220 °C und 35 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Bei mir wurde das Brot eher flach, weil die zweite Ruhezeit 2 Std. statt 30 min war, und so das Brot in die Breite aufgegangen ist. Es war aber dennoch innen toll saftig und locker und außen herrlich knusprig.

Ich werde es in Kürze in einer Kastenform ausprobieren und berichten.

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Schokokuchen ohne Zucker

Ohne schlechtes Gewissen können hier die Kinder und ich schlemmen, denn der Kuchen kommt ganz ohne zusätzlichen Zucker aus.

  • 180 g Datteln
  • 200 mL Milch
  • 1/2 Vanilleschote (oder 1 Pkch. Vanillezucker – dann habt ihr ein bisschen Zucker dabei)
  • 3 Eier
  • 80 g weiche Butter
  • 4 gehäufte EL Kakao
  • 100 g Mehl
  • 1,5 TL Natron

Datteln mit Milch, Vanilleschote und Butter pürieren. Die Eier zugeben und kurz mitpürieren. Die trockenen Zutaten mischen und die Dattelmischung unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen für 40 min bei 170 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Sprossen selbst gezogen

Ich habe die Sprossen für mein Knackiges einfaches Vollkornbrot selbstgezogen und es war erstaunlich unkompliziert.

Die ursprüngliche Anleitung habe ich dem Buch „Selber machen statt kaufen – Küche“* entnommen, und sie vereinfacht.

Da ich Linsen zuhause hatte, habe ich mich für Linsensprossen entschieden.

Die Linsen habe ich über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht. Sie quellen auf etwa das doppelte Volumen auf.

Dann habe ich das Wasser weggeschüttet und die Linsen abgespült. Ich habe die Linsen in einer Schüssel offen stehen gelassen und 4-5 mal pro Tag mit Leitungswasser abgespült. Das Wasser habe ich einfach abgegossen, der kleine verbleibende Rest war kein Problem.

Man kann den Keim täglich wachsen sehen. Nach 4 Tagen war mir der Keim ausreichend groß und ich habe die Linsensprossen zum Brotbacken verwendet.

nach 1 Tag
nach 2 Tagen
nach 3 Tagen
nach 4 Tagen

Die Linsensprossen machen sich gut in dem Vollkornbrot, sie werden beim Verbacken weicher, behalten aber dennoch etwas Biss.

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Knackiges einfaches Vollkornbrot

Für dieses Brot braucht ihr weder Rührer noch Sauerteig, das macht es recht einfach. Man braucht zwar einige Zutaten, aber das Ergebnis ist ein herrlich kerniges Brot.

Das Rezept habe ich in Anlehnung an ein Vollkorn-Brot aus diesem Backbuch* gemacht.

Noch ein Hinweis zu den Zutaten: die benötigten Sprossen habe ich selbstgezogen (aus reiner Neugier, ob das funktioniert. Man kann sie natürlich einfach kaufen). Die Anleitung dazu findest du hier. Schrot bekommt man entweder in einer Mühle oder im Reformhaus, oder man zerkleinert sich die Körner in der Küchenmaschine selbst.

  • 100 g Sprossen (egal welcher Art)
  • 500 mL Buttermilch
  • 70 g Zuckerrüben- oder Löwenzahnsirup
  • 1,5 Pkch. Trockenhefe
  • 125 g Roggenschrot
  • 125 g Dinkelschrot
  • 250 g Dinkelmehl
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Kürbiskerne
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 10 g Salz
  • 1 TL Kümmel (oder anderes Lieblings-Brotgewürz)

Sprossen abtropfen lassen, Leinsamen einweichen.

Die Buttermilch, den Sirup und die Hefe verrühren und bei Raumtemperatur nach und nach lösen.

Schrot, Mehl, Salz, Körner und Gewürze mischen, dann die Flüssigkeit dazu geben. Zum Schluss die Sprossen unterheben. Zum Vermischen reicht ein einfacher Holzlöffel, da der Teig eher weich ist.

Nun den Teig mindestens 1 Stunde, am besten über Nacht, abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

In eine gebutterte und mit Haferflocken ausgestreute Kastenform* füllen.

Für 15 min bei 220 °C backen, dann bei 200 °C für 60 min fertig backen.

Lasst es euch schmecken!

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Streuselkuchen ohne Schnickschnack

Hier stelle ich euch einen einfachen Streuselkuchen mit Hefeteig vor, der nicht zu süß ist, wenig Aufwand macht und bei den Kindern sehr gut ankommt. Bei uns übrigens auch.

Für den Teig:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 20 g frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 mL lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 60 g weiche/zerlassene Butter
  • Prise Salz

Für die Streusel:

  • 4 EL Milch und 1 EL Zucker zum Bestreichen
  • 300 g Dinkelmehl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 200 g weiche Butter

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen und zerbröckelte Hefe, Zucker und einige EL lauwarme Milch hineingeben und mit wenig Mehl verrühren. Mit etwas Mehl bestäuben und 15-30 min bei Raumtemperatur gehen lassen.

Alle weiteren Zutaten unterkneten bis der Teig geschmeidig ist. Abgedeckt 30-60 min gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier ausrollen, mehrmals mit der Gabel einstechen und nochmals ca. 15 min ruhen lassen.

Dann mit der Milch/Zucker-Mischung bestreichen, damit die Streusel besser haften.

Für die Streusel das Mehl mit Zucker und Zimt vermischen und die weiche Butter erst mit einer Gabel, dann mit den Händen untermischen und zu Streuseln krümeln. Auf den Teig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen 25 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Das allereinfachste Brot – Basisversion

Auf der Basis dieses Brotes backe ich am allerliebsten. Es ist unkompliziert und ich muss nur am Vorabend kurz daran denken, schon habe ich mit wenig Aufwand ein frisches Brot. Die Zubereitung dauert am Vortag 10 min, das Brot ruht über Nacht und am nächsten Morgen braucht ihr nochmal 10-15 min, dann kann das Brot schon gebacken werden.

  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 600 mL Wasser
  • 3 gestrichene TL Salz
  • 780 g Dinkelmehl
  • 80 g Kerne (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, …)

Hefe in einer großen Schüssel in Wasser lösen, Salz und restliche Zutaten dazu und vermengen. Dafür reicht ein Holzlöffel oder die Hände völlig. Es muss nicht besonders ordentlich vermengt sein, weil der Teig durch das ruhen ohnehin noch weicher wird. Die Schüssel mit dem Teig verpackt ihr luftdicht in eine Plastiktüte und lasst sie über Nacht beim Raumtemperatur stehen.

Am nächsten Tag ist der Teig schön luftig.

Ich habe für dieses Brot 60 g Sonnenblumenkerne und 20 g Leinsamen verwendet. Die Leinsamen weiche ich über Nacht ein (dann sind sie für den Körper besser aufzunehmen), während der restliche Teig ruht und gebe sie am nächsten Tag mit dazu.

Am nächsten Tag eine Brotbackform buttern und den Backofen auf 220 °C vorheizen. Ich nehme eine Kastenform*, da der Teig recht weich ist. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Form mit Leinsamen oder Sonnenblumenkernen ausstreuen. Ich mag es gerne, wenn der Brotboden später noch ein bisschen knackig ist.

Den Teig kurz mit den Händen durcharbeiten und in die Form füllen.

15 min bei 220 °C backen, dann auf 190 °C reduzieren und weitere 45 min backen.

Die Unterseite des Brotes mit Sonnenblumenkernen

Lasst es euch schmecken!

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