Kirschkuchen mit Zimtstreuseln

Dieser Kuchen ist sehr schnell gemacht und der Boden weicht auch bei sehr saftigen Früchten nicht durch. Statt Kirschen eignen sich auch Zwetschgen, Äpfel, Birnen, … (mit diesen habe ich es ausprobiert – mit Sicherheit habt ihr auch mit anderem Obst einen leckeren Kuchen).

  • Für den Teig:
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Sahne-Puddingpulver
  • 120 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Schuss Rum
  • 350-500 g Kirschen
  • Für die Streusel:
  • 100 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt

Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei unterrühren und im Anschluss alle restlichen Zutaten dazugeben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform einfüllen. Ich mache dazu meine Finger nass und verstreiche so den Teig.

Das Obst auf dem Boden verteilen.

Für die Streusel die restlichen Zutaten verkneten und die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Für 35-40 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Kinderbrot – Vollkornbrot für Kinder

Das ist ein „Wunschbrot“ von meinen Kindern: nicht zu hart (Kruste) und keine Körner. Meine Wünsche waren eine gleichmäßige Struktur, saftig und mit Vollkorn. Und ich kann euch jetzt schon verraten: es hat ihnen geschmeckt.

Also habe ich folgendes Brot konzipiert, das aus reinem Dinkelvollkornmehl besteht und durch den Schrot-Anteil trotzdem saftig ist:

  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 600 mL Wasser
  • 3 gestrichene TL Salz
  • 180 g Dinkelschrot
  • 600 g Dinkelmehl

Am Vortag die Hefe in Wasser lösen und die restlichen Zutaten dazu geben. Verrühren (ich nehme dazu die Küchenmaschine) und abgedeckt über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig in eine gebutterte Kastenform* geben und mittig leicht einschneiden.

Da die Kruste so dünn wie möglich und sein soll, lasse ich beim Backvorgang das zusätzliche Wasser weg und die Temperatur belasse ich bei durchgehend 190 °C. Den Ofen heize ich nicht zusätzlich vor.

Das Brot wird nun 60 min bei 190 °C gebacken.

Lasst es euch schmecken!

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Bärlauchbrot mit Tomaten

Dieses Brot macht was her und schmeckt schon nach Frühling! Wer das Glück hat, sich etwas Bärlauch eingefroren zu haben, kann das ganze Jahr über ein super Beilagen-Brot für Gäste zaubern.

Frischer Bärlauch lässt sich gewaschen sehr gut einfrieren und portionsweise entnehmen. Es lohnt sich also, in der nächsten Saison etwas mehr zu pflücken oder zu kaufen.

Zutaten für 2 Brote:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 400 g Dinkelmehl
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 60 g getrocknete Tomaten
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • grobes Salz zum Bestreuen

Die Hefe in 220 mL Wasser lösen und den Zucker unterrühren. Anschließend das Mehl, Olivenöl und das Salz unterrühren und kneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Abgedeckt 1 Std bei Raumtemperatur gehen lassen.

Die Tomaten fein hacken und den Bärlauch in Streifen schneiden. Zum Teig geben und kneten, bis sich alles gleichmäßig eingearbeitet hat.

Den Teig halbieren und jeweils als länglichen Fladen auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Mit Olivenöl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen und für 20 min im vorgeheizten Backofen bei 220 °C backen.

Hier habe ich vier kleine Brote (statt zwei große) gebacken

Lasst es euch schmecken!

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Dieses Brot wird durch die Sonnenblumenkerne schön knackig. Der Schrot macht es dabei locker und zu einem tollen Allrounder-Brot. Ich habe es in einer großen Kastenform* gebacken, dadurch wird es recht flach. Wer ein höheres Brot möchte, nimmt eine kleine Kastenform (etwa 24 cm Länge).

  • Für das Quellstück:
  • 170 g Dinkelschrot
  • 80 g Sonnenblumenkerne
  • Für den Teig:
  • 100 g Sauerteig
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 1 EL (gestrichen) Salz
  • 1 TL Kümmelpulver oder Lieblingsbrotgewürz
  • 1 TL Trockenhefe

Am Vortag für das Quellstück den Dinkelschrot und die Sonnenblumenkerne mit 250 mL Wasser verrühren und über Nacht abgedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag den Sauerteig in 125 mL Wasser lösen, die restlichen Zutaten zufügen und kneten (mit dem Knethaken oder der Küchenmaschine), dann das Quellstück unterrühren. Den Teig in eine gebutterte und mit Sonnenblumenkerne ausgestreute Form füllen und abgedeckt 2 Std. ruhen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen und 15 min bei 220 °C backen, dann auf 190 °C reduzieren und weitere 35 min backen.

Lasst es euch schmecken!

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Uriges Roggenbrot

Für mich war ein Roggenbrot immer die hohe Kunst und ich dachte, es wäre sehr aufwendig, so ein Brot zu backen – bis ich dieses Rezept gefunden habe.

Es hat zwar eine lange Teigführung, aber man braucht nur wenige Zutaten und es kommt ohne Hefe aus. Ich habe die Inspiration dazu aus diesem Buch*. Das Ergebnis ist ein wunderbar kräftiges, saftiges Roggenbrot.

Nehmt euch für dieses Brot zwei Tage Zeit, denn Zeit ist für das Gelingen dieses Brotes die wichtigste Zutat.

  • 900 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 60 g Sauerteig
  • 17 g Salz
  • 1 TL Kümmel oder Lieblingsbrotgewürz

1.Stufe, am Vorabend: dafür den Sauerteig in 250 mL lauwarmen Wasser lösen und dann 220 g Roggenvollkornmehl unterrühren. Abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen. Mein Tipp zum Lösen des (oftmals pampigen) Sauerteigs: Zeit geben -> Wasser dazu und immer Umrühren, wenn man an der Schüssel vorbeiläuft

2. Stufe: 17 g Salz in 350 mL Wasser lösen und zusammen mit 440 g Roggenvollkornmehl zur ersten Teigstufe geben. Gut durchkneten und mindestens 3 Stunden ruhen lassen.

3. Stufe: 240 g Roggenvollkornmehl, 100 g Dinkelvollkornmehl und das Gewürz zugeben und verkneten. So viel Wasser zugeben, dass der Teig nicht zu fest wird (bei mir waren das nur etwa 100 mL). Über Nacht abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Ich habe das Brot anschließend auf einer bemehlten Unterlage geformt und auf ein Backblech mit Backpapier gesetzt.

Mit einem scharfen Messer auf der Oberseite einritzen und den Backofen mit einer Wasserschale vorheizen.

15 min bei 220 °C backen, dann 50 min bei 190 °C zu Ende backen.

Lasst es euch schmecken!

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Schoko-Kirsch-Kuchen

Diesen Kuchen habe ich schon sehr oft gemacht, da er unkompliziert und lecker ist.

Über die Jahre habe ich das Rezept für mich optimiert, es ist in Anlehnung an einen Kuchen aus diesem Backbuch* entstanden.

  • 200 g weiche Butter
  • 90 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 125 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gehackte Schokolade
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Glas Sauerkirschen

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumg rühren, dann die Eier nach und nach zugeben.

Mehl und Backpulver unterrühren und Schokolade und Mandeln unterheben. Den Teig in eine Springform füllen und mit den abgetropften Kirschen belegen.

40-45 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Saftiges Dinkelkörnerbrot

Dieses Brot ist saftig und man kann es wahlweise in einer Kastenform oder ohne Form backen. Das Rezept ergibt zwei kleine Brote (à ca. 750 g).

Das Rezept ist eine Anlehnung an ein Brot aus diesem Brotbackbuch*, ich habe es an unsere Vorlieben angepasst (kein Weizenmehl, keine frische Hefe).

  • Für den Sauerteig:
  • 75 g Sauerteigansatz (flüssig oder selbstgezogen)
  • 100 mL Wasser
  • 100 g Roggenmehl
  • Für die Körnereinlage:
  • 200 g Dinkelkörner
  • 400 mL Wasser
  • Für den Teig:
  • 1,5 Pkch. Trockenhefe
  • 400 mL Wasser
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 15 g Salz

Am Vortag für den Sauerteig den Sauerteigansatz in Wasser lösen und das Mehl unterrühren. Zugedeckt über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen. Die Dinkelkörner mit dem Wasser aufkochen, 10 min köcheln und über Nacht quellen lassen.

Am Backtag die Trockenhefe in Wasser lösen, den Sauerteig dazu und mit Mehl und Salz verkneten (das mache ich mit der Küchenmaschine). Anschließend die Dinkelkörner abgießen und unterkneten. Falls der Sauerteig selbstgezogen war: nicht vergessen, etwas Teig für das nächste Brot abzunehmen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und 30 min abgedeckt ruhen lassen. Dann halbieren, jedes in Form bringen und auf ein Backblech mit Backpapier oder in eine gefettete Kastenform legen und nochmals 30 min ruhen lassen. Währenddessen den Backofen mit einer ofenfesten Schale Wasser vorheizen. Durch den Dampf wird die Kruste schöner.

20 min bei 220 °C und 35 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Bei mir wurde das Brot eher flach, weil die zweite Ruhezeit 2 Std. statt 30 min war, und so das Brot in die Breite aufgegangen ist. Es war aber dennoch innen toll saftig und locker und außen herrlich knusprig.

Ich werde es in Kürze in einer Kastenform ausprobieren und berichten.

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Schokokuchen ohne Zucker

Ohne schlechtes Gewissen können hier die Kinder und ich schlemmen, denn der Kuchen kommt ganz ohne zusätzlichen Zucker aus.

  • 180 g Datteln
  • 200 mL Milch
  • 1/2 Vanilleschote (oder 1 Pkch. Vanillezucker – dann habt ihr ein bisschen Zucker dabei)
  • 3 Eier
  • 80 g weiche Butter
  • 4 gehäufte EL Kakao
  • 100 g Mehl
  • 1,5 TL Natron

Datteln mit Milch, Vanilleschote und Butter pürieren. Die Eier zugeben und kurz mitpürieren. Die trockenen Zutaten mischen und die Dattelmischung unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen für 40 min bei 170 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Sprossen selbst gezogen

Ich habe die Sprossen für mein Knackiges einfaches Vollkornbrot selbstgezogen und es war erstaunlich unkompliziert.

Die ursprüngliche Anleitung habe ich dem Buch „Selber machen statt kaufen – Küche“* entnommen, und sie vereinfacht.

Da ich Linsen zuhause hatte, habe ich mich für Linsensprossen entschieden.

Die Linsen habe ich über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht. Sie quellen auf etwa das doppelte Volumen auf.

Dann habe ich das Wasser weggeschüttet und die Linsen abgespült. Ich habe die Linsen in einer Schüssel offen stehen gelassen und 4-5 mal pro Tag mit Leitungswasser abgespült. Das Wasser habe ich einfach abgegossen, der kleine verbleibende Rest war kein Problem.

Man kann den Keim täglich wachsen sehen. Nach 4 Tagen war mir der Keim ausreichend groß und ich habe die Linsensprossen zum Brotbacken verwendet.

nach 1 Tag
nach 2 Tagen
nach 3 Tagen
nach 4 Tagen

Die Linsensprossen machen sich gut in dem Vollkornbrot, sie werden beim Verbacken weicher, behalten aber dennoch etwas Biss.

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente

Knackiges einfaches Vollkornbrot

Für dieses Brot braucht ihr weder Rührer noch Sauerteig, das macht es recht einfach. Man braucht zwar einige Zutaten, aber das Ergebnis ist ein herrlich kerniges Brot.

Das Rezept habe ich in Anlehnung an ein Vollkorn-Brot aus diesem Backbuch* gemacht.

Noch ein Hinweis zu den Zutaten: die benötigten Sprossen habe ich selbstgezogen (aus reiner Neugier, ob das funktioniert. Man kann sie natürlich einfach kaufen). Die Anleitung dazu findest du hier. Schrot bekommt man entweder in einer Mühle oder im Reformhaus, oder man zerkleinert sich die Körner in der Küchenmaschine selbst.

  • 100 g Sprossen (egal welcher Art)
  • 500 mL Buttermilch
  • 70 g Zuckerrüben- oder Löwenzahnsirup
  • 1,5 Pkch. Trockenhefe
  • 125 g Roggenschrot
  • 125 g Dinkelschrot
  • 250 g Dinkelmehl
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Kürbiskerne
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 10 g Salz
  • 1 TL Kümmel (oder anderes Lieblings-Brotgewürz)

Sprossen abtropfen lassen, Leinsamen einweichen.

Die Buttermilch, den Sirup und die Hefe verrühren und bei Raumtemperatur nach und nach lösen.

Schrot, Mehl, Salz, Körner und Gewürze mischen, dann die Flüssigkeit dazu geben. Zum Schluss die Sprossen unterheben. Zum Vermischen reicht ein einfacher Holzlöffel, da der Teig eher weich ist.

Nun den Teig mindestens 1 Stunde, am besten über Nacht, abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

In eine gebutterte und mit Haferflocken ausgestreute Kastenform* füllen.

Für 15 min bei 220 °C backen, dann bei 200 °C für 60 min fertig backen.

Lasst es euch schmecken!

*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente