„Einfach nur ein Nusskuchen“ – das war die Vorgabe für dieses Rezept von meinem Mann, der die Nüsse vom letzten Herbst verwerten wollte. Und so ist dieses sehr einfache Rezept entstanden. Ich habe sehr wenig Zucker verwendet, da wir das so mögen und so der Nussgeschmack toll hervorgehoben wird. Wer es süßer mag, kann die Menge Zucker einfach verdoppeln.
Zutaten für eine Kranzform:
4 Eier
100 g Zucker
250 g weiche Butter
300 g Dinkelmehl
1 Pck. Backpulver
200 g gemahlene Nüsse
125 mL Milch
Puderzucker zum Bestreuen
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Butter unterrühren und nach und nach die restlichen Zutaten zugeben. Alles gut verrühren. In die eingefettete Kuchenform füllen und im vorgeheizten Backofen 50-60 min bei 170 °C backen.
Ein feinporiges, nicht zu kräftiges Brot, das sich hervorragend als Pausenbrot eignet. Es hat einen gesunden Vollkorn-Anteil, eine weiche, elastische Krume und passt sowohl zu deftigem als auch zu süßem Belag.
Das Brot habe ich in Anlehnung an ein Rezept aus diesem Buch* gebacken.
Für den Vorteig die Hefe in Wasser lösen, Mehl zugeben und verrühren (ich nutze dazu einfach eine Gabel). Über Nacht bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen.
Für den Sauerteig die Zutaten verrühren und ebenfalls über Nacht bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen.
Am nächsten Tag den Vorteig, den Sauerteig und die restlichen Zutaten in einer Knetmaschine gut verkneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist (ca. 10-15 min kneten). Dann eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
Anschließend den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig rund wirken, weitere 15 min gehen lassen. Danach lang wirken und in die gebutterte Kastenform füllen. Nochmals ca. eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.
Im vorgeheizten Backofen mit einer Wasserschale bei 210 °C für 50-55 min backen.
Lasst es euch schmecken!
*Affiliate-Link: der Link verweist auf Amazon; euch entstehen keine Mehrkosten, beim Kauf erhalte ich ein paar Prozente
Dieser einfache Rührkuchen ist durch seine schokoladige und nussige Komponente ein Liebling meiner Kinder und ruckzuck zusammengerührt.
Zutaten für eine Kranzform:
250 g Margarine
200 g Nuss-Nugat-Creme (hier geht’s zur selbstgemachten Version)
6 Eier
2 EL Apfelmus
150 g Zucker
240 g Dinkelmehl
200 g gemahlene Nüsse oder Mandeln
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver
Die Margarine mit der Nuss-Nugat-Creme verrühren und die Eier und das Apfelmus nach und nach unterrühren. Anschließend alle weiteren Zutaten zufügen und verrühren.
Den Kuchen in eine eingefettete Kranzform füllen (oder eine Gugelhupf-Form) und im vorgeheizten Backofen 60-70 min bei 180 °C backen.
Lasst es euch schmecken!
Wer die Nuss-Nugat-Creme selbstmachen möchte, für den habe ich hier ein einfaches und sehr leckeres Rezept.
Für unseren Eingangsbereich wollte ich etwas, das uns als Familie widerspiegelt und ein paar persönliche Elemente enthält.
Zuerst habe ich den Eichenbalken in einer alten Scheune entdeckt – das war der Grundstock. Er ist etwa 13 cm tief, 10 cm breit und 120 cm lang.
Ich habe ihn abgewaschen, trocken abgebürstet und mit farblosem Wachs eingelassen, da dies einen schönen Oberflächenglanz erzeugt, das Holz schützt und die Oberfläche abwischbar macht. Zur Befestigung habe ich einfach drei Durchbohrungen gesetzt.
Den Glücksklee habe ich auf unserem Grundstück gefunden, den Herzstein in einem Schottland-Urlaub und die Versteinerung bei einer Wanderung in der Nähe des Staffelberges.
Das Highlight ist für mich das Fenster. Es ist ebenfalls ein Dachbodenfund. Ich habe den Lack größtenteils entfernt. In der Nähe der Scheiben habe ich mich nicht getraut, da das Glas dünn ist (noch original und mit kleinen Lufteinschlüssen). Der entstandene Vintage-Effekt macht sich recht gut und so war ich trotzdem mit dem Resultat zufrieden.
Das Fenster kommt aber erst richtig gut zur Geltung, seit ich den Spruch angebracht habe.
Ich habe ihn von Nähcomplott anfertigen lassen und bin sehr zufrieden damit. Wenn ihr etwas Individuelles geplottet oder genäht haben möchtet, oder ein schönes personalisiertes Geschenk braucht, seid ihr dort richtig:
Dieses wunderbare Alltagsbrot ist eine Kombination aus einem alten Familienrezept und reinem Roggensauerteig (den ich auch so erhalten wollte).
Es braucht insgesamt nur einen Tag (am Vorabend ansetzen, am nächsten Tag fertigstellen) und kann dann genossen werden.
für den Vorteig:
4 EL Roggensauerteig
400 g Roggenvollkornmehl
lauwarmes Wasser
für den Hauptteig:
450 g Dinkelmehl
250 g Dinkelvollkornmehl
lauwarmes Wasser
2 gehäufte TL Salz (15 g)
Den Sauerteig in lauwarmem Wasser lösen und mit dem Roggenvollkornmehl in der Küchenmaschine verkneten. Soviel lauwarmes Wasser zufügen, dass der Teig gerade so gut geknetet werden kann (er kann ruhig etwas schwerer sein). Den Teig über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Am nächsten Tag 3-4 EL vom Vorteig als neuen Sauerteig-Ansatz entnehmen. Im Kühlschrank hält er sich 7-10 Tagen.
Dann die restlichen Mehle und das Salz mit so viel Wasser kneten, dass ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend den Teig halbieren und zwei Laibe Brot formen. Dabei so wenig wie möglich kneten, damit die Luft nicht entweicht. Die Laibe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf der Oberfläche leicht einschneiden.
Den Backofen auf 220 °C vorheizen und die Brote 15 min backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 45 min backen.
Dieses Brot ist vor allem für Hobby-Brauer, für Freunde von Brauern und für Braumeister geeignet, da man ein paar „Spezial“-Zutaten braucht. Das Resultat ist ein kräftiges Roggenbrot, das hervorragend zum Bier und zur Brotzeit passt.
500 g Roggenmehl
50 g Roggensauerteig
10 g Bierhefe (gewaschen; ich habe untergärige Hefe verwendet; mit obergäriger sollte es auch funktionieren)
250 mL lauwarmes Lager oder Kellerbier
1 EL Kümmel
1 EL Koriandersamen
2 gestr. TL Salz
250 g Treber (Malzschrot; Rückstand nach dem Läutern)
ein paar Schlückchen Bier für den Teig und für den Bäcker
Als Bierhefe habe ich untergärige Hefe verwendet. Laut Literatur ist sie zwar nicht ideal zum Backen geeignet (die obergärige Hefe und die Backhefe sind verwandt), aber ich habe den Versuch gewagt und das Brot kann sich sehen lassen.
Ich habe die Hefe „gewaschen“ (hierfür mehr Hefe als im Rezept nehmen, da sie durch das Waschen weniger wird – ich habe etwa 5 EL Hefe verwendet). Ich habe die Flüssigkeit über der Hefe abdekantiert (vorsichtig langsam abgegossen, so dass nur die überstehende Flüssigkeit abläuft und kaum Hefe mit geht) und mit Wasser aufgefüllt. Über Nacht gekühlt stehen lassen, erneut abdekantieren und nochmals mit Wasser auffüllen, gekühlt über Nacht stehen lassen und abdekantieren.
Dann die benötigte Menge Hefe mit dem Sauerteig und dem Bier verrühren und mit der Hälfte des Mehls verrühren. Diesen Vorteig abdecken und über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen.
Am nächsten Tag die Gewürze mit dem Salz im Mörser zerkleiner und mit der zweiten Hälfte des Mehles mischen. Unter den Vorteig kneten und anschließend den Treber zufügen. Der Treber ist meist recht feucht, so dass ihr erst einmal die Konsistenz prüfen solltet, bevor ich mehr Bier zugebt. Sie sollte weich sein, aber der Teig sollte noch nicht zerlaufen. Gegebenenfalls noch ein paar Schlückchen Bier unterkneten.
Dann den Teig für 3-4 Stunden gehen lassen. In Form bringen, auf ein mit Backblech ausgelegtes Backblech stürzen und im vorgeheizten Backofen 15 min bei 220 °C und 45 min bei 190 °C backen.
Im letzten Südtirol-Urlaub habe ich einen fantastischen Preiselbeer-Buchweizen-Kuchen gegessen. Dies hier ist die vereinfachte Variante als Muffins – schnell gemacht, wenig Zutaten und dennoch mit einem Hauch von Südtirol. Augen schließen und genießen!
120 g weiche Butter
90 g Zucker
2 Eier
150 g Buchweizenmehl
1/2 Pkch. Backpulver
150 g Joghurt
100 g Preiselbeermarmelade
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier zugeben. Dann das Mehl und Backpulver zugeben und im Anschluss Joghurt und Preiselbeermarmelade unterrühren.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen.
25 min bei 180 °C backen.
Lasst es euch schmecken!
Und hier lasse ich euch noch am Fotoshooting teilhaben, bei dem ich diesmal besonders schnell sein musste:
Eigentlich sollten drei Muffins aufs Bild
Schnell Puderzucker drauf, damit immerhin zwei Muffins hüsch aussehen
Diese Waffeln sind mittlerweile eine Lieblings-Süßspeise von meinen Kindern und mir geworden. Sie sind nicht zu süß, trotzdem schokoladig und haben durch die geriebenen Mandeln etwas Biss.
Für 2 Personen (als Hauptgericht) braucht ihr:
100 g weiche Butter
40 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Eier
125 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
2 EL Kakao
1 Prise Salz
250 mL Milch
50 g gemahlene Mandeln
50 g Schokostreusel oder kleingehackte Vollmilch-Schokolade
Die Butter mit den Zuckern schaumig rühren und die Eier unterschlagen.
Dann Mehl, Backpulver, Kakao und Salz mischen und im Wechsel mit der Milch zur Eiermischung geben.
Zum Abschluss die Mandeln und die Schokolade unterheben und den Teig im Waffeleisen portionsweise backen.
Lasst es euch schmecken!
Und abschließend noch ein Tipp von mir: ich habe früher nicht gerne Waffeln gemacht, weil mir das Saubermachen des Waffeleisens zu lästig war. Das Schlimme daran ist aber nur der herausgelaufene Teig. Denn im Waffeleisen ist die Beschichtung so gut, dass dort ein feuchtes Auswischen reicht.
Deshalb habe ich jetzt meinen Anspruch an die optisch-perfekte Waffel heruntergeschraubt und gebe einfach deutlich weniger Teig in das Waffeleisen. Dadurch ist die Form zwar nicht perfekt, aber ich bin danach ruck zuck fertig. Meine Kinder stören die „individuellen“ Formen nicht und so gibt es wieder häufiger Waffeln und alle sind glücklich.