Weltraum-Kekse

Diese Kekse habe ich für alle Weltraum- und Astronauten-Fans gebacken. Die Basis ist das Butterplätzchen-Rezept meiner Oma (das allerbeste, das ich kenne). Ich habe lediglich weniger Zucker verwendet, da durch die Glasur zusätzlich Zucker drauf kommt.

  • 250 g Dinkelmehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 40 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 125 g Butter (in Stückchen)
  • Puderzucker, Zitronensaft
  • Lebensmittelfarbe

Mehl mit Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen und die restlichen Zutaten unterkneten. Dazu arbeite ich erst mit dem Knethaken und knete zum Schluss mit den Händen. Ich stelle den Teig im Anschluss für mind. 30 min abgedeckt in den Kühlschrank, dann lässt er sich besser verarbeiten.

Auf einer bemehlten Unterlagen dünn ausrollen und Weltraum-Kekse ausstechen bzw. mit dem Messer ausschneiden.

8-10 min bei 160-180 °C backen.

Für die helleren Verzierungen habe ich einen Puderzucker-Zitronen-Guss hergestellt (Puderzucker mit einigen Tropfen Zitronensaft glattrühren) und diesen mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Die Linien habe ich direkt mit purer Lebensmittelfarbe gezeichnet. Die sehr kräftigen Farben hat mein Kind ebenfalls direkt aus der Tube verwendet. Es war eine riesen-Sauerei, aber ein Mords-Spaß ;-).

Lasst es euch schmecken!

Würzig-saftiges Preiselbeerbrot

Diese Mischung aus Preiselbeeren und Gewürzen ist so außergewöhnlich wie lecker. Ich habe dieses Rezept in Anlehnung an ein Brot von Leila Lindholm* gebacken. Es ist eine herrliche Abwechslung und schmeckt uns am besten mit Butter, Frischkäse oder einem Brie. Für Gäste noch in Kombination mit einem fruchtigen Wein – und der Abend ist gerettet.

  • 400 mL warmes Wasser
  • 200 g Preiselbeermarmelade
  • 100 mL Olivenöl
  • 70 g Löwenzahnsirup (oder Zuckerrübensirup)
  • 2 TL Essig
  • 2 TL Salz
  • 1 gestr. TL Kreuzkümmelpulver
  • 2 TL Fenchelsamen, gemörsert
  • 70 g Rosinen, grob gehackt
  • 70 g Leinsamen (idealerweise am Vortag in Wasser geben und quellen lassen, dann ist er für den Körper besser bioverfügbar)
  • 12 g Trockenhefe
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 650 g Dinkelmehl
  • 70 g Roggenmehl

Die Zutaten vom Wasser bis zu den Leinsamen in einer Schüssel verrühren. Die Mehle mit der Trockenhefe mischen und die flüssigen Zutaten unterkneten, so dass ein leicht klebriger Teig entsteht.

Diesen abgedeckt eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Dann in eine gebutterte Brot-Kastenform* füllen und im geschlossenen Backofen für eine weitere Stunde gehen lassen (man kann die Form auch mit einem Tuch abdecken – da der Teig aber mit Sicherheit daran festkleben wird, ist mir diese Variante lieber).

Das Brot für 55 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

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Karottenkuchen mit Frischkäse-Topping

Dieser Karottenkuchen erinnert mich sehr an meinen Großbritannien-Aufenthalt, bei dem ich „Carrotcake“ in allen Varianten verspeist habe – am liebsten mit diesem Topping. Mein Topping ist eher cremig und nicht so fest, da ich es nicht extrem süß mache – aber so schmeckt es mir einfach am besten und als gesund kann der Kuchen so auch durch gehen.

  • 400 g Möhren
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Apfelmus
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 250 mL neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte oder gehobelte Mandeln
  • 300 g Doppelrahmfrischkäse
  • 4 EL Milch
  • 70 g Puderzucker

Die Karotten fein reiben und mit Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Salz und Zimt verrühren. Dann das Öl, die Eier und das Apfelmus nach und nach unterrühren. Zum Schluss die Mandeln unterheben.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Form buttern. Den Teig einfüllen und 50 min bei 160 -180 °C backen. Falls euch der Kuchen zu dunkel wird, bitte mit Alufolie abdecken.

Für das Topping den Frischkäse mit der Milch glattrühren und den Puderzucker untermischen. Das Topping auf den erkalteten Kuchen streichen (das mache ich, wenn er noch in der Form ist) und ca. 1 Std. kaltstellen.

Lasst es euch schmecken!

Mädchen-Brot

rosa Toastbrot für Mädchen und für alle, die einen echten Hingucker backen möchten.

Dieses einfache Toastbrotrezept habe ich hier entdeckt und mit einem Anteil Rote-Beete-Saft ganz natürlich eingefärbt.

Ich habe mich bereits beim Teig-Herstellen sehr über die quietsche-rosa Farbe gefreut. Nach dem Backen ist das Innere der Brotes etwas blasser, aber die Kruste immernoch recht kräftig rosa.

Das Brot ist insgesamt sehr flott gemacht und wurde, nach kurzer Skepsis, auch von meinen Männern verspeist.

  • 125 mL Milch
  • 150 mL Rote-Beete-Saft
  • 500 g Dinkelmehl
  • 2 gestr. TL Zucker
  • 2 gestr. TL Salz
  • 1/2 Würfel Hefe

Milch, Rote-Beete-Saft und Butter erwärmen und unter Rühren die Butter schmelzen. Etwas abkühlen lassen.

Mehl mit Zucker und Salz mischen und die Hefe darüber bröckeln. Dann die lauwarme Milch/Rote-Beete/Butter-Mischung dazu und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig rühren. Diesen abgedeckt 30 min gehen lassen.

Den Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 25 cm Länge) geben und abgedeckt ca. 1 Std. gehen lassen (ich habe es unabgedeckt in den geschlossenen, ausgeschalteten Backofen gestellt, das geht auch).

Im vorgeheizten und mit einer Wasserschale bestückten Backofen 30 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Vögel Fensterdeko inkl. Freebook

Hier zeige ich euch eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Verschönerung einer Fensterfläche. Alles was ihr braucht ist Butterbrotpapier, Bleistift, Schere und Klebefilm.

Ich stelle euch einen „Eltern“-Vogel und einen „Kinder“-Vogel als kostenlose Vorlage zur Verfügung:

Den Ast, auf dem die Vögel sitzen, habe ich im Freistil ausgeschnitten.

Den Klebefilm habe ich recht sparsam verwendet, damit ich die Fensterdeko beim Putzen leicht abnehmen kann. Das hat sie schon ohne Schaden mehrfach überstanden (ich war ehrlich gesagt selbst überrascht, wie gut das klappt). In diesem Sinne wünsche ich euch:

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Flecken-Kuchen

Dieser Kuchen schmeckt wie die Kombination vieler leckerer Teilchen vom Bäcker: etwas mit Quark, etwas mit Mohn, etwas Fruchtiges. Und das alles unkompliziert als Kuchen.

Ich habe diesen Kuchen in Anlehnung an ein Kuchenrezept der ZweiSchwestern gemacht. Wer mich kennt weiß, was ich verändert habe: familienoptimierter Ablauf, Dinkelmehl und weniger Zucker 😉

Der Kuchen besteht aus 4 Komponenten: Hefeteig, Quarkmasse, Mohn-Mus und Fruchtmus.

  • Hefeteig:
  • 110 mL Milch
  • 40 g weiche Butter
  • 30 g Hefe
  • 300 g Dinkelmehl
  • 3 Pkch. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Quarkmasse:
  • 250 g Quark (ich habe den 20%igen genommen)
  • 1 EL Grieß
  • 1 Ei
  • 2 EL Zucker
  • Mohn-Mus:
  • 100 g Mohnfix (alternativ gemahlener Mohn und etwas Zucker)
  • 140 mL Milch
  • 1 Ei
  • 6 EL Zwetschgenmus (oder ein anderes Fruchtmus, das ihr gerne mögt)

Für den Hefeteig die Hefe in lauwarmer Milch lösen. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel mischen, die Hefe-Milch-Mischung dazu und 10 min mit den Knethaken kneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Dann abgedeckt 1 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen.

In der Zwischenzeit für das Mus das Mohnfix in der Milch erwärmen und auflösen. Nach dem Abkühlen das Ei unterrühren.

Für die Quarkmasse alle Zutaten verrühren.

Den Hefeteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech dünn ausrollen, mit der Quarkfüllung bestreichen (dabei einen Rand freilassen) und mit dem Mohn-Mus und dem Fruchtmus beklecksen.

15-20 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Weihnachtliche Dekoration mit Fassdauben inkl. Freebook

Als kleiner Nachklang zur diesjährigen Weihnachtszeit möchte ich euch an meiner Deko mit Fassdauben (= einzelne Stücke des Fasses) teilhaben lassen. Und schließlich kommt Weihnachten bekanntlich schneller als gedacht.

Ich habe für diese Deko Fassdauben eines Weinfasses mit 1 m Länge und einer Breite von ca. 12 cm verwendet. Es ist aber auch jedes andere Holzbrett denkbar.

Die Motive habe ich euch als Freebook zum Download zur Verfügung gestellt. Wenn ihr darauf verweist, dann verlinkt bitte diese Seite.

Die Motive aus der Vorlage habe ich auf das Holz vorgemalt und in jede Ecke einen kleinen Nagel eingeschlagen. Anschließend die Nagelköpfe mit weißer Wolle umschlungen und fertig ;-).

Nach ein paar Wochen beginnen die Nägel zu rosten – ich fand das passt gut zum Charme dieser Deko.

Schoko-Frischkäse-Muffins

Schwarz-Weiß-Muffins

Die Kombination aus Schokolade und Frischkäse ist oberlecker, die Muffins sind schnell gemacht und haben einen Überraschungseffekt durch die Füllung.

Die Rezeptmenge reicht für ein normales Muffinblech.

  • Für den Teig:
  • 100 g Butter
  • 90 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 300 g Buttermilch
  • 1 Tafel Schokolade, grob gehackt
  • Für die Füllung:
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker

Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und das Ei unterrühren. Dann Mehl, Backpulver und Natron unterrühren und die Buttermilch zugeben. Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Für die Füllung den Frischkäse mit den Zuckern verrühren (das geht am einfachsten mit einer Gabel).

Ich stelle in die Muffinform noch Papierförmchen – dann habe ich nach dem Backen kein Problem mit dem Rauslösen und Servieren lassen sich die Muffins so auch leichter.

Nun erst einen kleinen Klecks vom Schokoladen-Teig in die Form füllen (etwa ein gestrichener EL), dann etwas Füllung daraufgeben (etwa ein gehäufter TL) und mit dem Schokoladen-Teig abschließen (etwa ein gehäufter EL).

1. Schokoladen-Teig (es geht auch etwas weniger)
2. Frischkäse-Füllung
3. Abschluss mit Schokoladen-Teig

Für 20-25 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!