„Einfacher-geht’s-nicht-“ Roggenbrot mit Sauerteig

Ich mag es einfach und lecker und so habe ich mein Roggenbrot immer weiter vereinfacht und optimiert und vereinfacht und optimiert und … heraus kam dieses sehr einfache, sehr leckere und saftige Roggenbrot. Es braucht wenig Zutaten, kommt ohne Hefe und ohne Schnickschnack aus und ist ein Brotzeit-Allrounder (schmeckt mit süßem und mit deftigem Belag). Es hält sich problemlos mehrere Tage.

Mein Rezept ist für eine große Kastenform (30 cm):

  • Für den Vorteig:
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 3-4 EL Roggensauerteig
  • 400 mL Wasser
  • Für den Hauptteig:
  • 18 g Salz
  • 1-2 TL Gewürz nach Geschmack (Brotgewürz, Kümmel, etc.)
  • 450 g normales Roggenmehl
  • 400 mL Wasser

Für den Vorteig den Sauerteig im Wasser lösen und das Roggenvollkornmehl unterrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht gehen lassen. Hinweise zum unkomplizierten Umgang mit Sauerteig findet ihr hier.

Am nächsten Tag etwas vom Vorteig wegnehmen (ca. 3-4 gehäufte EL, das ist euer Sauerteig-Ansatz für das nächste Mal). Nun die restlichen Zutaten unterkneten. Das mache ich einfach mit der Küchenmaschine.

Den Teig anschließend in eine gebutterte Kastenform 4-5 Std. geben und abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Mein Tipp: stellt die Form ohne Abdeckung in den ausgeschalteten Ofen. Dort trocknet sie nicht aus, der aufgehende Teig kann nicht an einer Abdeckung festkleben und ihr könnt den Fortschritt des Aufgehens trotzdem beobachten. Nur zum Vorheizen des Ofens kurz herausnehmen bis die gewünschte Temperatur erreicht ist, sonst wird die Kruste nicht so schön knackig.

Den Backofen vorheizen, dann 15 min bei 220 °C und weitere 45 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Variante: gebt etwas Sonnenblumenkerne in die gebutterte Form und verteilt den Brotteig darauf – das gibt später eine knackige Brotunterseite!

Roggenbrot mit Buchweizen

Backen mit Buchweizen gibt dem Brot eine interessante, nussige Note und in Kombination mit Roggen erhaltet ihr ein saftiges, abwechslungsreiches Brot. Ich nehme für das Rezept übrigens gerösteten Buchweizen, den ich zerkleinere (das ergibt zusätzlichen Biss) – normales Buchweizenmehl geht aber auch.

Mein Rezept ist für eine große Kastenform:

  • Für den Vorteig:
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 3-4 EL Roggensauerteig
  • 400 mL Wasser
  • Für den Hauptteig:
  • 100 g gemahlener gerösteter Buchweizen oder Buchweizenmehl
  • 18 g Salz
  • 1-2 TL Gewürz nach Geschmack (Brotgewürz, Kümmel, etc.)
  • 350 g Roggenmehl
  • 400 mL Wasser

Für den Vorteig den Sauerteig im Wasser lösen und das Roggenvollkornmehl unterrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht gehen lassen. Hinweise zum unkomplizierten Umgang mit Sauerteig findet ihr hier.

Am nächsten Tag etwas vom Vorteig wegnehmen (ca. 3-4 gehäufte EL, das ist euer Sauerteig-Ansatz für das nächste Mal). Den Buchweizen bis zur gewünschten Feinheit mahlen. Ich habe ihn für dieses Brot etwas gröber gelassen, das ergibt eine zusätzliche kernige Note. Nun die restlichen Zutaten unterkneten. Das mache ich meist mit der Küchenmaschine.

Den Teig anschließend in eine gebutterte Kastenform (Brotbackform, 30 cm lang) füllen und 3-4 Std. abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Bei dem Brot auf dem Bild habe ich den Teig in der Schüssel gehen lassen, dann in die Form gegeben und anschließend sofort gebacken. Geschmacklich macht das keinen Unterschied, aber das Brot bleibt flacher.

Den Backofen vorheizen, dann 15 min bei 220 °C und weitere 45 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Hobbybrauer-Brot (Roggenbrot mit Treber)

Wer kerniges Brot liebt, sollte Treber unbedingt kennen. Treber ist Malzschrot, der beim Brauprozess übrig bleibt. Er enthält viele Ballaststoffe und ist eiweißreich, bringt Biss in das Brot und macht es schön saftig. Man bekommt Treber entweder bei Brauereien oder man wird selbst Hobbybrauer und nutzt die eigenen Reste. Treber hält sich gekühlt nur ein paar Tage, lässt sich aber sehr gut portionsweise einfrieren.

Dieses Brot ist ein reines Roggenbrot, das durch den Treber richtig saftig ist. Mein Rezept ist für eine große Kastenform:

  • Für den Vorteig:
  • 360 g Roggenvollkornmehl
  • 3-4 EL Roggensauerteig
  • 400 mL Wasser
  • Für den Hauptteig:
  • eine Handvoll Treber
  • 18 g Salz
  • 1-2 TL Gewürz nach Geschmack (Brotgewürz, Kümmel, etc.)
  • 400 g Roggenmehl
  • 400 mL Wasser (ungefähr, je nach Wassergehalt des Trebers)

Für den Vorteig den Sauerteig im Wasser lösen und das Roggenvollkornmehl unterrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht gehen lassen. Hinweise zum unkomplizierten Umgang mit Sauerteig findet ihr hier.

Am nächsten Tag etwas vom Vorteig wegnehmen (ca. 3-4 gehäufte EL, das ist euer Sauerteig-Ansatz für das nächste Mal). Nun die restlichen Zutaten unterkneten. Das mache ich meist mit der Küchenmaschine. Der Treber enthält unterschiedlich viel Wasser, deshalb variiert einfach die Wassermenge, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat (mein Teig ist weich und klebrig).

Den Teig anschließend in eine gebutterte Kastenform füllen und 3-4 Std. abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.

Den Backofen vorheizen, dann 15 min bei 220 °C und weitere 45 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Basisrezept Einfaches Roggenbrot

Bei aller Experimentier-Freude muss ab und zu mal ein Blick zurück auf die Basis geworfen werden. Ich habe viele Roggenbrot-Rezepte ausprobiert und variiert: das Ergebnis ist dieses Brot, das für mich das einfachste ist und gleichzeitig toll schmeckt. Es hat eine saftige Krume und eine tolle Kruste. Ich mache es in einer Kastenform, da muss ich mir bei veränderten Zutaten einfach weniger Sorgen um die Konsistenz des Teiges machen. Ich stelle euch erst meine Lieblings-„Basis“ vor und zeige euch am Ende des Rezepts viele Möglichkeiten, wie ihr dieses Brot variieren könnt.

Für eine große Kastenform:

  • Vorteig:
  • 4 EL Roggenvollkornsauerteig
  • 350 g warmes Wasser
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • Hauptteig:
  • Vorteig
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Roggenmehl
  • 400 g Wasser
  • 18 g Salz
  • Frischhefe, ca. haselnuss-groß
  • 50 g Sirup (Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Löwenzahnsirup)

Für den Vorteig den Sauerteig im Wasser auflösen (das mache ich bereits in der Küchenmaschine), das Mehl zugeben und abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Morgen den Sauerteig-Ansatz abnehmen: etwa 4 EL vom Vorteig abgedeckt kalt stellen (für das nächste Brot). Wenn ihr in den nächsten 7-10 Tagen nicht zum erneuten Backen kommt, dann friert den Sauerteig einfach ein.

Dann den Hauptteig herstellen. Dazu den Vorteig mit den restlichen Zutaten ca. 5 min verkneten. Den Teig in eine gebutterte Kastenform geben und 2-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen und für 15 min backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und in weiteren 45-50 min fertig backen.

Lasst es euch schmecken!

Und hier kommen die Variationen:

  • die gebutterte Kastenform kann unten mit Körnern ausgestreut werden, ich nehme meist Leinsamen (siehe Foto unten) oder Sonnenblumenkerne
  • die Hälfte des Roggenvollkornmehls kann durch Roggenschrot ersetzt werden, das macht das Brot noch saftiger (der Schrot kann vorher noch zusätzlich eingeweicht werden, dann weniger Wasser zugeben)
  • dem Teig kann ein Brühstück zugegeben werden: 150 g Körner mit 150 mL heißem Wasser überbrühen und abkühlen lassen, dann zum Teig geben. Ich habe häufig 75 g Leinsamen und 75 g Sonnenblumenkerne verwendet
  • Wenn ihr das Brot unter Schwaden backt, wird die Kruste besonders knusprig. Schwaden = Wasserdampf-Zufuhr. Das geht am leichtesten mit einem hitzebeständigen Schälchen mit Wasser, das ihr gemeinsam mit dem Ofen erhitzt und während des Backvorgangs im Ofen lasst. Oder ihr kippt nach dem Aufheizen und einen Schluck Wasser in den Ofen und schließt die Ofen-Türe schnell wieder (das hinterlässt aber in kalkreichen Regionen unschöne Kalkflecken im Backofen) – deshalb bevorzuge ich das Schälchen.
Brot-Unterseite mit Leinsaat

Einfaches Roggenvollkornbrot (oder: ein „huch, der Sauerteig muss weg“-Brot)

Dieses Brot habe ich nur gebacken (wie euch der Name schon verrät), weil ich den Sauerteig im Kühlschrank vergessen hatte und er dringend verarbeitet werden musste. Er war etwa 14 Tage alt und roch kräftig sauer, aber zum Glück noch nicht schlecht. Ich wollte mein Anstellgut unbedingt retten und so habe ich schnell dieses Brot gebacken. Es ist so erstaunlich schön, lecker und saftig geworden, dass ich das Rezept hier mit euch teilen möchte.

  • ca. 100 g Roggenvollkorn-Sauerteig
  • 500 g lauwarmes Wasser
  • 600 g Roggenvollkornmehl
  • 12 g Salz

Den Sauerteig im Wasser lösen und das Mehl unterrühren. Dann abgedeckt über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag 3-4 EL als neues Anstellgut weg nehmen, dann das Salz unterkneten und dabei auf einer bemehlten Arbeitsunterlage rund wirken. In ein Gärkörbchen geben und 2 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann auf ein Backblech mit Backpapier stürzen und im vorgeheizten Backofen 15 min bei 220 °C und 45 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Saftiges Körner-Roggenbrot

Dieses Brot bekommt einen Platz ganz oben in meiner persönlichen „Lieblingsbrote“-Liste. Es ist saftig, feinporig und hält sich über Tage hinweg frisch. Das Brot harmoniert wunderbar mit einer deftigen Brotzeit, schmeckt aber auch mit süßem Belag sehr gut. Es ist ein reines Roggenbrot, kommt aber trotzdem sehr „leicht“ daher.

Ich war damals sehr überrascht, als ich es zum ersten Mal probiert habe. Ich habe das Rezept leicht abgewandelt, die ursprüngliche Variante findet ihr hier*.

Die Menge ist optimal für eine Kastenform mit 35 cm Länge*:

  • Salzsauerteig:
  • 2 EL Roggenvollkorn-Anstellgut
  • 360 g Roggenvollkornmehl
  • 290 g lauwarmes Wasser
  • 3 g Salz
  • Brühstück:
  • 75 g Leinsamen
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g heißes Wasser
  • Hauptteig:
  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 440 g Roggenmehl (ich habe dunkles verwendet; normales geht aber auch)
  • 400 g lauwarmes Wasser
  • 1 kirschgroßes Stück Frischhefe
  • 15 g Salz
  • 50 g Löwenzahnsirup oder Zuckerrübensirup

Für den Sauerteig die Zutaten gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.

Für das Brühstück die Körner mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen (mindestens so lange, bis das Wasser kalt geworden ist).

Am nächsten Tag für den Hauptteig alle restlichen Zutaten in der Küchenmaschine kneten. Der relativ weiche Teig wird in die gebutterte Kastenform gefüllt und dort für 1-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.

Im vorgeheizten Ofen ohne Wasserdampf für 60 min bei 200 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

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Mischbrot aus Dinkel und Roggen mit Sauerteig

Dieses wunderbare Alltagsbrot ist eine Kombination aus einem alten Familienrezept und reinem Roggensauerteig (den ich auch so erhalten wollte).

Es braucht insgesamt nur einen Tag (am Vorabend ansetzen, am nächsten Tag fertigstellen) und kann dann genossen werden.

  • für den Vorteig:
  • 4 EL Roggensauerteig
  • 400 g Roggenvollkornmehl
  • lauwarmes Wasser
  • für den Hauptteig:
  • 450 g Dinkelmehl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • lauwarmes Wasser
  • 2 gehäufte TL Salz (15 g)

Den Sauerteig in lauwarmem Wasser lösen und mit dem Roggenvollkornmehl in der Küchenmaschine verkneten. Soviel lauwarmes Wasser zufügen, dass der Teig gerade so gut geknetet werden kann (er kann ruhig etwas schwerer sein). Den Teig über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag 3-4 EL vom Vorteig als neuen Sauerteig-Ansatz entnehmen. Im Kühlschrank hält er sich 7-10 Tagen.

Dann die restlichen Mehle und das Salz mit so viel Wasser kneten, dass ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend den Teig halbieren und zwei Laibe Brot formen. Dabei so wenig wie möglich kneten, damit die Luft nicht entweicht. Die Laibe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf der Oberfläche leicht einschneiden.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen und die Brote 15 min backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 45 min backen.

Lasst es euch schmecken!

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Dieses Brot wird durch die Sonnenblumenkerne schön knackig. Der Schrot macht es dabei locker und zu einem tollen Allrounder-Brot. Ich habe es in einer großen Kastenform* gebacken, dadurch wird es recht flach. Wer ein höheres Brot möchte, nimmt eine kleine Kastenform (etwa 24 cm Länge).

  • Für das Quellstück:
  • 170 g Dinkelschrot
  • 80 g Sonnenblumenkerne
  • Für den Teig:
  • 100 g Sauerteig
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 1 EL (gestrichen) Salz
  • 1 TL Kümmelpulver oder Lieblingsbrotgewürz
  • 1 TL Trockenhefe

Am Vortag für das Quellstück den Dinkelschrot und die Sonnenblumenkerne mit 250 mL Wasser verrühren und über Nacht abgedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag den Sauerteig in 125 mL Wasser lösen, die restlichen Zutaten zufügen und kneten (mit dem Knethaken oder der Küchenmaschine), dann das Quellstück unterrühren. Den Teig in eine gebutterte und mit Sonnenblumenkerne ausgestreute Form füllen und abgedeckt 2 Std. ruhen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen und 15 min bei 220 °C backen, dann auf 190 °C reduzieren und weitere 35 min backen.

Lasst es euch schmecken!

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Uriges Roggenbrot

Für mich war ein Roggenbrot immer die hohe Kunst und ich dachte, es wäre sehr aufwendig, so ein Brot zu backen – bis ich dieses Rezept gefunden habe.

Es hat zwar eine lange Teigführung, aber man braucht nur wenige Zutaten und es kommt ohne Hefe aus. Ich habe die Inspiration dazu aus diesem Buch*. Das Ergebnis ist ein wunderbar kräftiges, saftiges Roggenbrot.

Nehmt euch für dieses Brot zwei Tage Zeit, denn Zeit ist für das Gelingen dieses Brotes die wichtigste Zutat.

  • 900 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 60 g Sauerteig
  • 17 g Salz
  • 1 TL Kümmel oder Lieblingsbrotgewürz

1.Stufe, am Vorabend: dafür den Sauerteig in 250 mL lauwarmen Wasser lösen und dann 220 g Roggenvollkornmehl unterrühren. Abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen. Mein Tipp zum Lösen des (oftmals pampigen) Sauerteigs: Zeit geben -> Wasser dazu und immer Umrühren, wenn man an der Schüssel vorbeiläuft

2. Stufe: 17 g Salz in 350 mL Wasser lösen und zusammen mit 440 g Roggenvollkornmehl zur ersten Teigstufe geben. Gut durchkneten und mindestens 3 Stunden ruhen lassen.

3. Stufe: 240 g Roggenvollkornmehl, 100 g Dinkelvollkornmehl und das Gewürz zugeben und verkneten. So viel Wasser zugeben, dass der Teig nicht zu fest wird (bei mir waren das nur etwa 100 mL). Über Nacht abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Ich habe das Brot anschließend auf einer bemehlten Unterlage geformt und auf ein Backblech mit Backpapier gesetzt.

Mit einem scharfen Messer auf der Oberseite einritzen und den Backofen mit einer Wasserschale vorheizen.

15 min bei 220 °C backen, dann 50 min bei 190 °C zu Ende backen.

Lasst es euch schmecken!

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Dinkel-Roggen-Brot mit Treber

Treber? – Ja, das ist gekochter Malzschrot, der nach dem Brauprozess übrig bleibt. Er enthält noch keinen Alkohol und wird von den Brauereien häufig als Futterzusatz für Tiere weitergegeben. Wieso also damit backen? – Ganz einfach: Treber enthält viele Ballaststoffe und ist eiweißreich, bringt Biss in das Brot und macht es schön saftig.

Treber könnt ihr in lokalen Brauereien bekommen. Er hält sich bei Raumtemperatur nur wenige Tage, kann aber sehr gut portionsweise eingefroren werden. Oder ihr beginnt selbst mit dem Brauen ;-).

Man kann das Brot natürlich auch ohne Treber machen und beispielsweise Sonnenblumenkerne oder andere Kerne beifügen. Dann solltet ihr 100 mL mehr Wasser nehmen, da der Teig sonst zu trocken ist.

  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 500 mL Wasser
  • 18 g Salz
  • 1 große Handvoll Treber
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 450 g Dinkelmehl
  • 30 g Trockensauerteig
  • 200 g Roggenvollkornmehl

Die Hefe mit dem Wasser in eine große Schüssel geben, verrühren und das Salz zugeben. Dann Mehl, Treber und Trockensauerteil zugeben.

Ich verknete alles für 10 min bei mittlerer Stufe mit der Küchenmaschine. Anschließend die Schüssel in eine Plastiktüte schlagen und luftdicht verschlossen über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen.

Der Teig ist dann deutlich aufgegangen und weicher geworden.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser mit reinstellen, falls euer Ofen keine Dampffunktion hat.

Den Teig in eine gebutterte Brotbackform füllen, ich bin mit dieser Kastenform* recht zufrieden. Nun das Brot noch in der Mitte einritzen, damit es dort aufgeht, wo ihr es wollt – und ab in den Ofen.

15 min bei 220 °C und 45 min bei 190 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Meine allgemeinen Tipps zum Brot backen findet ihr hier.

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