Schokokuchen ohne Zucker

Ohne schlechtes Gewissen können hier die Kinder und ich schlemmen, denn der Kuchen kommt ganz ohne zusätzlichen Zucker aus.

  • 180 g Datteln
  • 200 mL Milch
  • 1/2 Vanilleschote (oder 1 Pkch. Vanillezucker – dann habt ihr ein bisschen Zucker dabei)
  • 3 Eier
  • 80 g weiche Butter
  • 4 gehäufte EL Kakao
  • 100 g Mehl
  • 1,5 TL Natron

Datteln mit Milch, Vanilleschote und Butter pürieren. Die Eier zugeben und kurz mitpürieren. Die trockenen Zutaten mischen und die Dattelmischung unterheben.

Den Teig in eine gebutterte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen für 40 min bei 170 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Streuselkuchen ohne Schnickschnack

Hier stelle ich euch einen einfachen Streuselkuchen mit Hefeteig vor, der nicht zu süß ist, wenig Aufwand macht und bei den Kindern sehr gut ankommt. Bei uns übrigens auch.

Für den Teig:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 20 g frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 mL lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 60 g weiche/zerlassene Butter
  • Prise Salz

Für die Streusel:

  • 4 EL Milch und 1 EL Zucker zum Bestreichen
  • 300 g Dinkelmehl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 200 g weiche Butter

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen und zerbröckelte Hefe, Zucker und einige EL lauwarme Milch hineingeben und mit wenig Mehl verrühren. Mit etwas Mehl bestäuben und 15-30 min bei Raumtemperatur gehen lassen.

Alle weiteren Zutaten unterkneten bis der Teig geschmeidig ist. Abgedeckt 30-60 min gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier ausrollen, mehrmals mit der Gabel einstechen und nochmals ca. 15 min ruhen lassen.

Dann mit der Milch/Zucker-Mischung bestreichen, damit die Streusel besser haften.

Für die Streusel das Mehl mit Zucker und Zimt vermischen und die weiche Butter erst mit einer Gabel, dann mit den Händen untermischen und zu Streuseln krümeln. Auf den Teig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen 25 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Mediterrane Apfeltarte mit Dinkelmehl

Der Hauptbestandteil des Kuchens sind die Äpfel – das macht ihn so schön saftig. Dass er herrlich einfach in der Zubereitung ist, versteht sich von selbst. Hier die Menge für eine Springform:

  • 5 Äpfel
  • nach Belieben ein Schuss Zitronensaft
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 g Butter, flüssig
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 mL Milch

Die Äpfel schälen und in ganz dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Ggf. mit Zitronensaft beträufeln.

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schäumig schlagen und die restlichen Zutaten kurz unterrühren.

Die Apfelscheiben unter den Teig heben – nicht über das Verhältnis von Teig zu Äpfeln wundern – es sind viele Äpfel im Vergleich zum Teig, aber das macht den Kuchen so besonders. Die Mischung in eine gefettete Springform füllen.

Im vorgeheizten Backofen für 45 min bei 170 °C backen. Die Tarte bleibt ziemlich flach.

Lasst es euch schmecken!

Die einfachste Art, Joghurt selbst zu machen

Meine Kinder sind wahre Joghurt-Vernichter. Zum Glück können Sie sich nicht nur an gekauften Zuckerbomben, sondern auch an normalem Naturjoghurt erfreuen. Zumindest wenn ich ihn mit Marmelade, Honig oder Früchten aufpeppe ;-).

Ich möchte euch die einfachste Art vorstellen, um Naturjoghurt selbst herzustellen. Ohne viel Tammtamm.

Alles, was ihr braucht, sind leere Marmeladen- oder kleine Einmachgläser, einen Schneebesen, eine Rührschüssel, Joghurt, Milch und einen Ofen:

  • 150 g Joghurt
  • 1 L Milch

Den Joghurt verrührt ihr mit der Milch und fühlt dies in die Gläser. Ich lasse immer etwas Platz im Glas, da ich in den fertigen Joghurt oft Marmelade/Früchte/Nüsse/etc. einrühre und das dann deutlich einfacher geht. Dann stellt ihr die Gläser bei 40 °C für 10-12 Stunden in den Ofen. Fertig 🙂

Ich habe das Rezept mit zwei verschiedenen Fettgehalten ausprobiert. Mit einem 3,5%-Joghurt und einer 1,5%-Milch ist die Konsistenz etwas weicher als bei gekauftem cremigem Joghurt. Mir persönlich war er so etwas zu flüssig.

Mit einem 3,5%-Joghurt und einer 3,5%-Milch gefällt mir die Konsistenz besser. Er ist relativ stichfest und wenn er gerührt wird, wird er schön cremig.

Ihr könnt den selbstgemachten Joghurt für den nächsten Ansatz wiederverwenden. Das kann einige Male wiederholt werden, irgendwann wird das Ergebnis aber zu flüssig. Dann einfach wieder mit einem gekauften Joghurt neu beginnen.

Lasst es euch schmecken!