Da es heute so herrlich frühlingshaft ist und sich langsam Oster-Stimmung breit macht, möchte ich dieses flotte Osterhasen-Rezept mit euch teilen.
Hier die Menge für ca. 8 Osterhasen bzw. ein Backblech voller Hasen:
75 g Quark
40 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
3 EL Pflanzenöl
1 TL Backpulver
150 g Dinkelmehl
Den Quark mit Zucker, Salz, Ei und Öl glattrühren und Backpulver und Mehl unterrühren. Den Teig 15-30 min im Kühlschrank kaltstellen. Dann auf einer bemehlten Unterlage ausrollen (ca. 1 cm dick) und die Osterhasen entweder ausstechen oder im Freistil mit einem Messer ausschneiden.
Für 15 min bei 180 °C backen. Direkt nach dem Backen die Hasen mit geschmolzener Butter bestreichen und mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.
Seit einigen Wochen ist bei uns einfach keine Hefe zu bekommen. Ich weiche deshalb auf reine Sauerteig-Brote aus, aber ich weiß, dass sich einige da nicht ran trauen (doch, tut es – es eröffnet euch eine wunderbare Brotvielfalt).
Meine Freundin hat sich von mir deshalb ein Brot ohne Sauerteig, ohne viel Schnickschnack und mit so wenig Zutaten wie möglich gewünscht. Ich habe es „Corona-Brot“ getauft, weil bestimmt jeder die nötigen Zutaten zuhause hat.
Es ist ganz bewusst ein kleines Brot, das frisch gebacken innen luftig ist und außen eine schöne Kruste hat. Es wird aber schnell trocken, deshalb lieber schnell aufessen und häufiger backen. Der Teig ist in 5 min zusammen gerührt.
250 g Dinkelmehl oder Dinkelvollkornmehl
1 gestrichenen TL Salz
1 TL Natron
250 mL Milch
Die trockenen Zutaten mischen und mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren. Dann in eine gebutterte Kastenform füllen und 15 min bei 220 °C und 30 min bei 190 °C backen.
Lasst es euch schmecken!
Und hier noch eine Variante mit Körnern:
250 g Dinkelmehl oder Dinkelvollkornmehl
1 gestrichener TL Salz
1 TL Naton
40 g Sonnenblumenkerne und/oder Leinsamenkerne
200 mL Milch
Die Kerne mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen (mindestens so lange, bis sie abgekühlt sind, länger geht immer).
Die trockenen Zutaten mischen, die abgetropften Kerne dazu und mit 200 mL Milch zu einem glatten, klebrigen Teig kneten. Den Teig auf einer bemehlten Unterlage rund wirken und auf ein Backpapier setzen. Im Backofen erst für 15 min bei 220 °C backen, dann auf 190 °C reduzieren und in weiteren 30 min fertig backen.
Wer in diesen Zeiten einen frischen Salat möchte, aber so wenig wie möglich zum Einkaufen gehen will oder wer ohnehin mehr in der Natur spaziert, da das noch erlaubt ist, der kann die Zeit zum Sammeln von Löwenzahn nutzen.
Löwenzahn-Salat sollte man unbedint einmal probieren! Er hat zwar leichte Bitterstoffe, aber mit einem fruchtigen, kräftigen Dressing schmeckt er klasse und gesund ist er noch dazu. Er enthält viele Vitamine und Spurenelemente und wirkt entgiftend – also genau das Richtige für unser Immunsystem.
Ein paar Hinweise zum Löwenzahn-Sammeln möchte ich euch noch mit auf den Weg geben:
kleine Blättchen sind zarter und schmecken weniger bitter (sobald sie Knospen ausbilden, legen die Blätter nochmal an Bitterstoffen zu)
achtet darauf, keinen Löwenzahn von typischen „Hundestellen“ (Randstreifen, Straßengräben, …) zu nehmen
pflückt keinen Löwenzahn direkt neben bewirtschafteten Äckern, da es sonst möglicherweise eine Belastung durch Pflanzenschutzmittel gibt
Jetzt aber zum leckeren Teil des Rezeptes: dem Dressing!
Ich mag dazu am liebsten eine klassische Vinaigrette:
1 TL Senf
1 TL Honig (oder für Experimentierfreudige: Sirup, Marmelade oder Gelee)
2 EL Essig (z.B. Apfelessig, Kräuteressig, Aceto Balsamico oder Zitronensaft)
3 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Olivenöl)
Salz, Pfeffer (wer es noch kräftiger will, kann etwas Gemüsebrühe-Pulver nehmen)
Den Senf mit dem Honig glattrühren und den Essig unterrühren. Dann das Öl kräftig unterrühren. Wem die Vinaigrette zu kräftig ist, der gibt noch einen Schuss Wasser dazu.
Ihr seht schon: bei der Vinaigrette kann man sich bezüglich der Zutaten richtig austoben. Hier findet sicher jeder für sich die passende Kombination.
Viel Spaß beim Probieren und lasst es euch schmecken!
Knuspriges Topping trifft fruchtigen Belag – und die Mittelschicht aus Sahnepudding fügt sich wunderbar dazwischen ein. Ich spare bewusst am Zucker, dadurch ist der Kuchen leichter, als es sich auf den ersten Blick anhört und die Einzelkomponenten kommen besser zur Geltung.
Hier das Rezept für eine Springform:
Für den Rührteig:
80 g weiche Butter
30 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eigelb
200 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
50 mL Milch
Für die Füllung:
1 Glas Kirschen
3 Eiweiß
1 Prise Salz
200 mL Sahne
60 g Butter
50 g Zucker
200 mL Milch
1 Pck. Sahne-Puddingpulver
Für die Mandelblättchen:
100 g gehobelte Mandeln
30 g flüssige Butter
1 EL Zucker
Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren und nach und nach die Eigelbe unterrühren. Anschließend das Mehl und das Backpulver, sowie die Milch unterrühren und den Teig in die Backform geben.
Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
Für die Puddingschicht die Sahne mit dem Zucker und der Butter erhitzen. Das Puddingpulver mit der Milch verrühren und zur Sahne geben. Kurz köcheln lassen, bis der Pudding eingedickt ist. Dann die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen und unter die Puddingmasse ziehen. Diese auf den Kirschen verteilen.
Die Mandelblättchen mit der flüssigen Butter und dem Zucker mischen, auf den Kuchen streuen und 30-40 min bei 160 °C backen.
Eine wunderbare Möglichkeit, übriggebliebene Spekulatius zu verwerten. Die Creme passt zu jeder Jahreszeit, da das fruchtig-cremige im Vordergrund steht.
Die Creme ist sehr schnell gemacht, sie kann gut vorbereitet werden (je länger sie zieht, desto besser schmeckt sie uns) und hält sich anschließend für mindestens 3 Tage im Kühlschrank.
Fast wäre die Creme weg gewesen, bevor ich das Bild machen konnte
Für ein Dessert für 3-4 Personen braucht ihr:
250 g Quark
Milch
1 Pck. Vanillezucker
15-20 Spekulatius
Apfelmus (selbstgemacht oder gekauft)
Den Quark mit Vanillezucker und etwas Milch glattrühren. Dann 1/3 davon in eine Schüssel geben. Darauf 1-2 cm dick Apfelmus streichen.
Die Spekulatius in einen Gefrierbeutel füllen. Mit einem Nudelholz zerkleinern. 3/4 der Spekulatiusbrösel auf die Apfelmus-Schicht geben (die Schicht sollte ebenfalls 1-2 cm dick sein). Dann erneut 1-2 cm dick Apfelmus darauf verteilen. Die restliche Quarkcreme darauf streichen und mit den restlichen Spekulatius-Bröseln bestreuen.
Die fertige Creme abdecken (ich habe dafür ein Bienenwachstuch* verwendet) und mindestens einen halben Tag im Kühlschrank ziehen lassen – besser ein Tag, dann ist sie wunderbar durchgezogen.
Dieses Brot habe ich nur gebacken (wie euch der Name schon verrät), weil ich den Sauerteig im Kühlschrank vergessen hatte und er dringend verarbeitet werden musste. Er war etwa 14 Tage alt und roch kräftig sauer, aber zum Glück noch nicht schlecht. Ich wollte mein Anstellgut unbedingt retten und so habe ich schnell dieses Brot gebacken. Es ist so erstaunlich schön, lecker und saftig geworden, dass ich das Rezept hier mit euch teilen möchte.
ca. 100 g Roggenvollkorn-Sauerteig
500 g lauwarmes Wasser
600 g Roggenvollkornmehl
12 g Salz
Den Sauerteig im Wasser lösen und das Mehl unterrühren. Dann abgedeckt über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Am nächsten Tag 3-4 EL als neues Anstellgut weg nehmen, dann das Salz unterkneten und dabei auf einer bemehlten Arbeitsunterlage rund wirken. In ein Gärkörbchen geben und 2 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann auf ein Backblech mit Backpapier stürzen und im vorgeheizten Backofen 15 min bei 220 °C und 45 min bei 190 °C backen.
Dieses Brot bekommt einen Platz ganz oben in meiner persönlichen „Lieblingsbrote“-Liste. Es ist saftig, feinporig und hält sich über Tage hinweg frisch. Das Brot harmoniert wunderbar mit einer deftigen Brotzeit, schmeckt aber auch mit süßem Belag sehr gut. Es ist ein reines Roggenbrot, kommt aber trotzdem sehr „leicht“ daher.
Ich war damals sehr überrascht, als ich es zum ersten Mal probiert habe. Ich habe das Rezept leicht abgewandelt, die ursprüngliche Variante findet ihr hier*.
440 g Roggenmehl (ich habe dunkles verwendet; normales geht aber auch)
400 g lauwarmes Wasser
1 kirschgroßes Stück Frischhefe
15 g Salz
50 g Löwenzahnsirup oder Zuckerrübensirup
Für den Sauerteig die Zutaten gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.
Für das Brühstück die Körner mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen (mindestens so lange, bis das Wasser kalt geworden ist).
Am nächsten Tag für den Hauptteig alle restlichen Zutaten in der Küchenmaschine kneten. Der relativ weiche Teig wird in die gebutterte Kastenform gefüllt und dort für 1-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.
Im vorgeheizten Ofen ohne Wasserdampf für 60 min bei 200 °C backen.
Lasst es euch schmecken!
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„Einfach nur ein Nusskuchen“ – das war die Vorgabe für dieses Rezept von meinem Mann, der die Nüsse vom letzten Herbst verwerten wollte. Und so ist dieses sehr einfache Rezept entstanden. Ich habe sehr wenig Zucker verwendet, da wir das so mögen und so der Nussgeschmack toll hervorgehoben wird. Wer es süßer mag, kann die Menge Zucker einfach verdoppeln.
Zutaten für eine Kranzform:
4 Eier
100 g Zucker
250 g weiche Butter
300 g Dinkelmehl
1 Pck. Backpulver
200 g gemahlene Nüsse
125 mL Milch
Puderzucker zum Bestreuen
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Butter unterrühren und nach und nach die restlichen Zutaten zugeben. Alles gut verrühren. In die eingefettete Kuchenform füllen und im vorgeheizten Backofen 50-60 min bei 170 °C backen.
Ein feinporiges, nicht zu kräftiges Brot, das sich hervorragend als Pausenbrot eignet. Es hat einen gesunden Vollkorn-Anteil, eine weiche, elastische Krume und passt sowohl zu deftigem als auch zu süßem Belag.
Das Brot habe ich in Anlehnung an ein Rezept aus diesem Buch* gebacken.
Für den Vorteig die Hefe in Wasser lösen, Mehl zugeben und verrühren (ich nutze dazu einfach eine Gabel). Über Nacht bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen.
Für den Sauerteig die Zutaten verrühren und ebenfalls über Nacht bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen.
Am nächsten Tag den Vorteig, den Sauerteig und die restlichen Zutaten in einer Knetmaschine gut verkneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist (ca. 10-15 min kneten). Dann eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
Anschließend den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig rund wirken, weitere 15 min gehen lassen. Danach lang wirken und in die gebutterte Kastenform füllen. Nochmals ca. eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.
Im vorgeheizten Backofen mit einer Wasserschale bei 210 °C für 50-55 min backen.
Lasst es euch schmecken!
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Dieser einfache Rührkuchen ist durch seine schokoladige und nussige Komponente ein Liebling meiner Kinder und ruckzuck zusammengerührt.
Zutaten für eine Kranzform:
250 g Margarine
200 g Nuss-Nugat-Creme (hier geht’s zur selbstgemachten Version)
6 Eier
2 EL Apfelmus
150 g Zucker
240 g Dinkelmehl
200 g gemahlene Nüsse oder Mandeln
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver
Die Margarine mit der Nuss-Nugat-Creme verrühren und die Eier und das Apfelmus nach und nach unterrühren. Anschließend alle weiteren Zutaten zufügen und verrühren.
Den Kuchen in eine eingefettete Kranzform füllen (oder eine Gugelhupf-Form) und im vorgeheizten Backofen 60-70 min bei 180 °C backen.
Lasst es euch schmecken!
Wer die Nuss-Nugat-Creme selbstmachen möchte, für den habe ich hier ein einfaches und sehr leckeres Rezept.