Fränkisches Bauernbrot aus dem Holzofen

Ich hatte das Vergnügen und die Ehre, gemeinsam mit meinem Nachbarn in seinem Holzofen zu backen. Er ist gelernter Bäcker und hat auf der Suche nach dem perfekten Bauernbrot vielen Landfrauen in Franken über die Schulter geschaut. Das Ergebnis ist dieses wunderbare Bauernbrot.

Als ich sein Brot zum ersten Mal probiert hatte, war ich begeistert. Dass er mir angeboten hatte, das Brot gemeinsam mit ihm zu backen, hat mich sehr gefreut. Und dass er das Rezept gerne zur Weitergabe zur Verfügung stellt, ist natürlich ein großes Glück für uns alle.

Das Rezept ist für 15 Brote à 1 kg ausgelegt, da dies die perfekte Teigmenge für seine Knetmaschine ist. Die Teigführung braucht etwas Zeit, es lohnt sich aber.

Tag 1, frühs:

80 g Sauerteig auftauen (falls er eingefroren war)

Tag 1, abends:

  • 160 mL warmes Wasser
  • 130 g Roggenmehl (Typ 997)
  • 80 g Sauerteig

Das Wasser mit dem Mehl zu einem Brei verrühren, anschließend den Sauerteig zugeben. Abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.

Tag 2, frühs:

  • 370 g Teig vom Vortag
  • 240 mL warmes Wasser
  • 190 g Roggenmehl (Typ 997)

Den Teig mit dem Wasser verrühren, dann das Roggenmehl unterrühren. Abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.

Tag 2, abends ca. 23 Uhr:

80 g Teig wegnehmen (das ist euer Sauerteig für das nächste Mal) und einfrieren (falls ihr länger als eine Woche nicht backt, ansonsten im Kühlschrank aufbewahren)

  • ca. 4500 mL warmes Wasser
  • 3600 g Roggenmehl
  • 720 g Sauerteig (das ist der komplette restliche Teig)

Roggenmehl mit Wasser in der Knetmaschine mischen. Dann den Sauerteig dazu geben und erneut durchkneten.

1800 g Roggenschrot mit 1500 mL Wasser mischen und über Nacht quellen lassen.

Tag 3, ca. 6 Uhr morgens:

  • 8820 g Vorteig (das ist die gesamte bisherige Menge)
  • 2700 g Weizenmehl (Typ 1050) oder Dinkelmehl
  • 580 g Roggenmehl (Typ 997)
  • 3300 g eingeweichter Schrot
  • 200 g Salz
  • 60 g Hefe
  • 150 g Brotgewürz (davon 75 g fein und 75 g grob gemahlen)

Wichtig ist bei diesem Schritt, dass ziemlich genau 7 Stunden vergangen sind (siehe Uhrzeiten). Man hat zwar als Brotbäcker eine kurze Nacht, aber so hat der Sauerteig seine optimale Reife erreicht. Alle Zutaten in der Knetmaschine gut verkneten (oder mit Muskelkraft, wie es die alte Landfrau tat, von der er das Rezept hat). Der Teig sollte weich und elastisch sein, ggf. noch Wasser zufügen. Dann eine Stunde in der Knetmaschine oder im Backtrog stehen lassen. Anschließend den Teig in ca. 1-1,2 kg Stücke portionieren. Jedes einzelne Stück von Hand rund wirken und in ein bemehltes Gärkörbchen setzen. Wer möchte, kann noch etwas Kümmel in das Gärkörbchen streuen. Abgedeckt bei Raumtemperatur für 1-2 Std gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Holzofen anschüren, die Zieltemperatur sollte 300 °C betragen.

Dann das Brot auf das Holzpaddel zum Einschießen stürzen, kreuzförmig einschneiden und mit Wasser bepinseln. Die Brote ca. 1 Std -1:10 Std backen. Anschließend herausnehmen und noch heiß mit Wasser einpinseln, das ergibt einen schönen Glanz.

Lasst es euch schmecken!

Und hier noch ein Tipp: die restliche Hitze im Backofen wurde von den Bauern immer noch für das Backen von Blechkuchen (bei uns sagt man „Blootz“) genutzt.

Ich habe ein Blech Streuselkuchen gebacken. Das Rezept für meinen „Streuselkuchen ohne Schnickschnack“ findet ihr hier*. Er eignet sich super für den Holzbackofen.

Basisrezept Einfaches Roggenbrot

Bei aller Experimentier-Freude muss ab und zu mal ein Blick zurück auf die Basis geworfen werden. Ich habe viele Roggenbrot-Rezepte ausprobiert und variiert: das Ergebnis ist dieses Brot, das für mich das einfachste ist und gleichzeitig toll schmeckt. Es hat eine saftige Krume und eine tolle Kruste. Ich mache es in einer Kastenform, da muss ich mir bei veränderten Zutaten einfach weniger Sorgen um die Konsistenz des Teiges machen. Ich stelle euch erst meine Lieblings-„Basis“ vor und zeige euch am Ende des Rezepts viele Möglichkeiten, wie ihr dieses Brot variieren könnt.

Für eine große Kastenform:

  • Vorteig:
  • 4 EL Roggenvollkornsauerteig
  • 350 g warmes Wasser
  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • Hauptteig:
  • Vorteig
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Roggenmehl
  • 400 g Wasser
  • 18 g Salz
  • Frischhefe, ca. haselnuss-groß
  • 50 g Sirup (Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Löwenzahnsirup)

Für den Vorteig den Sauerteig im Wasser auflösen (das mache ich bereits in der Küchenmaschine), das Mehl zugeben und abgedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Morgen den Sauerteig-Ansatz abnehmen: etwa 4 EL vom Vorteig abgedeckt kalt stellen (für das nächste Brot). Wenn ihr in den nächsten 7-10 Tagen nicht zum erneuten Backen kommt, dann friert den Sauerteig einfach ein.

Dann den Hauptteig herstellen. Dazu den Vorteig mit den restlichen Zutaten ca. 5 min verkneten. Den Teig in eine gebutterte Kastenform geben und 2-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen und für 15 min backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und in weiteren 45-50 min fertig backen.

Lasst es euch schmecken!

Und hier kommen die Variationen:

  • die gebutterte Kastenform kann unten mit Körnern ausgestreut werden, ich nehme meist Leinsamen (siehe Foto unten) oder Sonnenblumenkerne
  • die Hälfte des Roggenvollkornmehls kann durch Roggenschrot ersetzt werden, das macht das Brot noch saftiger (der Schrot kann vorher noch zusätzlich eingeweicht werden, dann weniger Wasser zugeben)
  • dem Teig kann ein Brühstück zugegeben werden: 150 g Körner mit 150 mL heißem Wasser überbrühen und abkühlen lassen, dann zum Teig geben. Ich habe häufig 75 g Leinsamen und 75 g Sonnenblumenkerne verwendet
  • Wenn ihr das Brot unter Schwaden backt, wird die Kruste besonders knusprig. Schwaden = Wasserdampf-Zufuhr. Das geht am leichtesten mit einem hitzebeständigen Schälchen mit Wasser, das ihr gemeinsam mit dem Ofen erhitzt und während des Backvorgangs im Ofen lasst. Oder ihr kippt nach dem Aufheizen und einen Schluck Wasser in den Ofen und schließt die Ofen-Türe schnell wieder (das hinterlässt aber in kalkreichen Regionen unschöne Kalkflecken im Backofen) – deshalb bevorzuge ich das Schälchen.
Brot-Unterseite mit Leinsaat

Erdnussbutter-Schoko-Gugelhupf

Bei Sonnenschein gibt’s Obstkuchen, bei Regen habe ich eher Lust auf Schokoladenkuchen oder ähnliches. Heute war ein regnerischer Tag und ich bin in der Vorratskammer an der Erdnussbutter hängen geblieben. Dieser Gugelhupf bringt Erdnuss und Schoko gut zur Geltung und er ist Kinder-geeignet, da er keine Nussstückchen enthält. Ich habe ihn nicht besonders süß gemacht – wer es süßer möchte, kann entweder Vollmilch-Schokoladenstückchen zugeben (ca. 100 g) oder mehr Zucker verwenden.

Hier das Rezept für eine Gugelhupf-Form:

  • 300 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Dinkelmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 200 mL Milch
  • 30 g Kakaopulver
  • 150 g Erdnussbutter (creamy)

Butter mit Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte mit dem Kakaopulver verrühren (und ggf. den Schokoladenstückchen) und die andere Hälfte mit der Erdnussbutter.

Nun die beiden Teige nacheinander in die gefettete Gugelhupf-Form füllen und mit einem Löffel die Marmorierung herstellen.

Im vorgeheizten Backofen 50 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Tomatenbrötchen „Ciabatta-Style“

Genau richtig zur Grillzeit, kommen diese Tomatenbrötchen außen knusprig und innen locker daher. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen – ausprobieren und genießen.

Rezept für 10 Brötchen:

  • Quellstück:
  • 65 g Dinkelgrieß
  • 130 g heißes Wasser
  • Hauptteig:
  • Quellstück
  • 280 g Dinkelmehl
  • 280 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Wasser
  • 10 g Frischhefe
  • 12 g Salz
  • 30 g Olivenöl
  • 120 g getrocknete Tomaten

Für das Quellstück die Zutaten verrühren und mindestens 4 Stunden abgedeckt quellen lassen. Für den Hauptteig alle Zutaten außer das Olivenöl und die Tomaten 3 min langsam verkneten lassen, dann das Olivenöl zugeben und 10 min schnell kneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Dann die kleingeschnittenen getrockneten Tomaten per Hand unterkneten. Den Teig auf eine Größe von ca. 10 x 20 cm ausziehen und abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen.

Etwas Dinkelgrieß auf dem Teig verteilen, diesen in 10 gleichgroße Stücke teilen und zu Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech setzen und nochmals 20 min gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 °C vorheizen. 10 min backen, dann auf 190 °C reduzieren und weitere 20 min backen.

Besonders knusprig wird die Kruste, wenn ihr etwas Wasser in den aufgeheizten Ofen schüttet (ca. 50 mL). Für dieses Rezept habe ich mich vom Brot-Magazin 04/2020 inspirieren lassen.

Lasst es euch schmecken!

Ruck-zuck Rhabarberkuchen mit Streuseln

Dieser Kuchen ist ruck-zuck gemacht und unkompliziert. Wenn ich Zeit habe, darf es gerne ein außergewöhnlicher Rhabarberkuchen sein (zum Beispiel dieser hier*), aber wenn ich schnell etwas Leckeres ohne viel Aufwand zaubern möchte, ist dieser hier optimal.

Das Rezept ist für eine 28 cm-Springform.

  • Für den Teig:
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Sahne-Puddingpulver
  • 120 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Msp. Backpulver
  • 7-9 Rhabarberstangen
  • etwas Zucker, Honig oder Löwenzahnsirup
  • Für die Streusel:
  • 100 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker

Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei unterrühren und im Anschluss alle restlichen Zutaten dazugeben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform einfüllen. Da der Teig sehr klebrig ist, mache ich dazu meine Finger nass und verstreiche so den Teig.

Den Rhabarber schneide ich in 1-2 cm lange Stücke, gebe Zucker/Honig/Sirup dazu und köchle ihn ca. 5 min. Übrigens wasche ich den Rhabarber nur und schneide ihn direkt klein. Ich „putze“ ihn nicht mehr weiter und ziehe keine äußeren Fäden oder Schichten ab. Denn er wird ungeschält genauso schnell weich.

Den weichen Rhabarber etwas abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Für die Streusel die restlichen Zutaten verkneten und die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Für 30-40 min bei 180 °C backen.

Lasst es euch schmecken!

Brennessel-Käseschnecken

Diese Käseschnecken sind eine pfiffige Beilage zu Gegrilltem. Statt Brennessel können sie auch mit Spinat gemacht werden. Den Teig setzt ihr am Vorabend an, ich habe die Füllung ebenfalls am Vortag hergestellt, so habe ich am Grilltag keine Hektik.

Für den Teig:

  • 5 g frische Hefe
  • 120 mL lauwarmes Wasser
  • halber TL Honig
  • 500 g Dinkelmehl
  • 200 g Buttermilch
  • 15 g Öl (z.B. Rapsöl)
  • 7 g Salz

Für die Füllung:

  • 300 g Brennesselpüree oder gehackte Brennessel, abgetropft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 Ei
  • 200 g Hirtenkäse, in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g Creme fraiche
  • Chiliflocken, Salz, Pfeffer

Für den Teig die Hefe und den Honig im Wasser lösen. Mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Erst 1-2 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, dann im Kühlschrank über Nacht weiter reifen lassen. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung vermengen und ebenfalls gekühlt und abgedeckt durchziehen lassen.

Nun den Teig viereckig ausrollen, die Füllung darauf verstreichen (dabei die Ränder freilassen) und zu einer Rolle formen. Mit einem scharfen Messer 3 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in eine Springform (mit Backpapier ausgelegt) setzen und nochmals 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann 25-30 min bei 190 °C backen.

Vor dem Servieren sollten die Käseschnecken höchstens noch lauwarm sein, damit sie sich besser auseinanderzupfen lassen.

Lasst es euch schmecken!

Dieses Rezept ist eine Abwandlung von einem Rezept aus dem Brot-Magazin von 04/2020.

Buttermilch-Dinkelbrot aus dem Römertopf

Der Römertopf erlebt gerade eine Renaissance und ich habe ihn auch zum Brotbacken ausprobiert – und ich muss euch sagen: dieses Brot ist lecker und luftig geworden – ich habe mir bezüglich der Temperaturführung selten so wenig Gedanken um ein Brot gemacht. Geschmacklich eignet es sich zum Grillen, für Süßes und überall dort, wo ein helles lockeres Brot (sozusagen als Baguette-Ersatz) passt.

  • 500 mL Buttermilch
  • 1 TL Honig
  • 3/4 Pck. Trockenhefe
  • 500 g Dinkelmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Salz

Die lauwarme Buttermilch mit Honig und Hefe verrühren. Die Mehlsorten und das Salz mischen und mit der Buttermilch-Mischung in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten (das dauert gut 10 min). Anschließend den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 3 Std. gehen lassen.

Zur Vorbereitung des Römertopfes diesen mindestens 30 min wässern. Dann den Topf innen trocken reiben und mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf einer bemehlten Unterlage oval wirken, in den Römertopf geben und auf der Oberfläche einritzen. Dann den Topf in den kalten Ofen stellen und bei 200 °C für 50 min backen.

Lasst es euch schmecken!

Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Hurra, Rhabarberzeit! Und mit diesem Kuchen holt ihr das Beste aus dem Rhabarber raus. Der Kuchen macht durch seine Kombination aus Käsekuchen und Rhabarber-Streuselkuchen richtig gute Laune und schmeckt einfach toll. Streusel und Boden sind aus dem gleichen Teig – da geht die Herstellung recht flott.

Hier das Rezept für eine 28 cm-Springform:

  • 600 g Rhabarber
  • 90 g Zucker
  • Für den Teig:
  • 350 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • Für die Füllung:
  • 500 g Speisequark
  • 2 Eier, getrennt
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Sahne-Puddingpulver
  • 50 g flüssige Butter

Den Rhabarber säubern (ich schäle ihn mittlerweile nicht mehr, da er komplett weich wird), in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker mischen. 30 min ziehen lassen und das entstandene Wasser abgießen.

Für den Teig das Mehl und das Backpulver mischen und die restlichen Zutaten mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen abgedeckt 30 min im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Füllung das Eiweiß steif schlagen. Den Speisequark (ich habe Magerquark verwendet, andere Fettstufen gehen aber auch), Eigelb und die restlichen Zutaten verrühren und zuletzt den Eischnee unterheben.

Für den Kuchenboden 2/3 des Teiges auf eine mit Backpapier ausgelegte und gebutterte Springform verteilen (das geht am besten, wenn man es mit den Fingern breitdrückt) und einen kleinen Rand hochziehen. Dann die Füllung daruaf geben und glatt streichen. Mit dem Rhabarber belegen. Das restliche Drittel des Teiges mit den Fingern zu Streusel bröseln und auf dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen für 50-60 min bei 180 °C backen.

In der Form abkühlen lassen und dann genießen.

Lasst es euch schmecken!

Nuss-Nugat-Creme

„Wow, geht die einfach und schmeckt die toll!“ – Das war meine erste Reaktion, als ich dieses Rezept ausprobiert habe. Mein Mann hat das Rezept aus einer 25-Jahre alten Kinderzeitschrift und hat es wieder ausgegraben, nachdem ich mit unserer käuflich erworbenen Nuss-Nugat-Creme unglücklich war.

Und ich kann euch nur sagen: wir machen diesen Brotaufstrich seither immer selbst. Durch den Mahlungsgrad der Nüsse könnt ihr selbst bestimmen, wie zart oder kernig ihr den Aufstrich mögt. Meine Variante ist etwas kerniger, das mögen wir am liebsten.

  • 200 g Haselnüsse, gemahlen oder für die kernige Variante selbst mahlen
  • 4 gestrichene EL Honig
  • 3 EL Kakao
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL Wasser

Alle Zutaten vermengen und in ein verschließbares Glas abfüllen.

Lasst es euch schmecken!

P.S.: Ich habe es übrigens auf das „Saftige Körner-Roggenbrot“ gestrichen, da ich Nuss-Nugat-Creme am liebsten mit einem kräftigen Brot esse.

Falls ihr Lust auf den passenden Kuchen habt, kann ich euch den „Nuss-Nugat-Kuchen“ ans Herzen legen.

Lockerer Bananenkuchen ohne Zucker (auch in veganer Variante)

Was mir an diesem Kuchen besonders gefällt: er ist trotz der Bananen schön locker, hat Pfiff und kommt komplett ohne zusätzlichen Zucker und ohne Eier aus. Das Rezept ist sehr schnell gemacht und es kam bei meinen Männern so gut an, dass der Kuchen nach einem Tag verputzt war.

Hier die Menge für eine Kastenform:

  • 50 mL Milch (für die vegane Variante: Hafermilch)
  • 6 Soft-Datteln
  • 1 Prise Salz
  • 4 sehr reife Bananen
  • 50 g weiches Kokosfett (kurz erwärmen, falls es zu hart ist)
  • 280 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver

Die Datteln mit der Milch pürieren, dann 3,5 Bananen und das Kokosfett mit der Prise Salz zufügen und nochmals pürieren. Das Mehl und das Backpulver mischen und die Bananenmischung unterrühren. Dann das Kakaopulver unterheben. Ich rühre es nur grob unter, weil so eine schöne Marmorierung im Kuchen entsteht. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen. Die restliche halbe Banane in Scheiben schneiden, mittig in den Teig drücken und mit etwas Teig verschließen. Dann für 45 min bei 170 °C backen.

Hier noch ein Tipp, falls ihr kleine Kinder habt: die nachträglich zugefügten Bananenscheiben sehen toll aus und geben ein tolles Geschmackserlebnis, ABER sie sind auch eine wunderbare Einladung, um darin herumzumatschen. Wenn ihr das vermeiden wollt, püriert einfach die kompletten 4 Bananen. So habt ihr einen einheitlichen Kuchenteig und deutlich weniger Sauerei beim Essen. Die Kleinen lieben den Kuchen auch so ;-).

Lasst es euch schmecken!